Bild folgtKI-generierte IllustrationSalicornia europaea subsp. europaea
Auch bekannt als: Salicornia herbacea var. ramosissima, Salicornia herbacea var. pusilla, Salicornia herbacea var. brachystachya, Salicornia pusilla var. gracillima, Salicornia europaea subsp. europaea
Wer den Gewöhnlichen Queller einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Mit seinem sukkulenten (wasserspeichernden) Wuchs aus fleischigen, grünen Gliedern sieht er fast wie eine Koralle auf dem Trockenen aus. Er ist ein hochspezialisierter Pionier, der dort gedeiht, wo andere Pflanzen aufgeben – auf salzigen oder sehr kalkreichen Böden. Da für diese Unterart in aktuellen Bestäubungsdaten keine spezifischen Insektenbeziehungen gelistet sind, schätzt man ihn im Naturgarten vor allem als botanische Seltenheit und Spezialisten. Er bringt ein echtes Stück Küsten-Atmosphäre in deine Anlage und fördert die Vielfalt an Sonderstandorten. Hast du in deinem Garten ein sonniges, kalkreiches Plätzchen für diesen Überlebenskünstler frei?
Exakt 0,16 Meter geballte Anpassungskunst für sonnige Kalkstandorte.
In der ökologischen Vernetzung dient der Gewöhnliche Queller als spezialisierter Raumfüller auf Standorten, die für die meisten anderen Arten unbewohnbar sind. Während spezifische Daten zu Bestäubern für diese Unterart derzeit nicht vorliegen, ist seine Strategie der Fernausbreitung durch sehr leichte Samen (0,4908 mg) bemerkenswert. Diese werden durch Wind oder Wasser verteilt und besiedeln neue Lebensräume. Mit einer Blattfläche von 106,1 mm² leistet die Pflanze auch auf kargen Böden einen Beitrag zur Photosynthese und Bodenfestigung. Er ist ein wichtiger Baustein für die botanische Diversität in Gärten, die natürliche Salz- oder Kalkvorkommen im Boden imitieren.
Bitte beachte, dass der Gewöhnliche Queller als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn er keine bekannten schweren Vergiftungen verursacht, sollten Kleinkinder im Garten vorsichtshalber nicht dazu animiert werden, die Pflanzenteile zu verzehren. Eine Verwechslung mit giftigen Gartenpflanzen ist aufgrund seines einzigartigen sukkulenten Aussehens nahezu ausgeschlossen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.164 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 9), an dem die Pflanze über viele Stunden direkte Sonne genießen kann.
Der Boden sollte frisch bis mäßig feucht sein (Feuchtezahl 6); achte darauf, dass der Untergrund niemals völlig austrocknet.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) benötigt er einen Boden mit normalem Nährstoffgehalt ohne Überdüngung.
Der Standort muss kalkhaltig oder basisch sein (Reaktionswert 8), was du bei Bedarf durch die Zugabe von Kalk erreichen kannst.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai, damit die Wurzeln vor dem Sommer ausreichend Halt finden.
Ein Rückschnitt ist bei dieser nicht verholzenden Art nicht notwendig.
Da die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit 0,4908 mg sehr leicht sind, erfolgt die Vermehrung oft über den Wind.
Gute Partnerin: Die Strand-Aster (Aster tripolium) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen spezialisierten Standortansprüche teilt.
Der Gewöhnliche Queller gehört zur Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae) und ist eine charakteristische Art der europäischen Küsten und salzhaltigen Binnenzustände. Er besiedelt als Pionier offene, feuchte Bodenstellen, die oft extremen Bedingungen ausgesetzt sind. Morphologisch ist er unverwechselbar durch seine blattlosen, gegliederten Stängel, die Wasser speichern können. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,16 m und ist in Deutschland indigen (einheimisch), was bedeutet, dass sie ohne menschliches Zutun hier vorkommt und perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst ist.
1 Video zu Gewöhnlicher Queller
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →