Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix aurita × repens subsp. rosmarinifolia
An ihren auffällig schmalen, beinahe silbrig schimmernden Blättern lässt sich diese Weide sofort erkennen. Diese besondere Kreuzung vereint die Robustheit heimischer Weiden mit einer eleganten Wuchsform und ist damit ein wertvoller Baustein für jeden Naturgarten. Als früher Blüher ist sie eine lebenswichtige Tankstelle für die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und andere Insekten, die nach dem Winter hungrig erwachen. Auch die Raupen zahlreicher Nachtfalter finden an dem dichten Laub eine verlässliche Futterquelle. Mit diesem Strauch holst du dir einen pflegeleichten und ökologisch wertvollen Charakterkopf in deinen Garten.
Silberglanz im Garten: Ein kompakter Naturschutz-Held für Wildbienen und Falter.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten gehören Weiden zu den wichtigsten ökologischen Schlüsselpflanzen in unserer Region. Die frühen Blütenkätzchen liefern Pollen und Nektar für spezialisierte Wildbienen, die bereits bei kühlen Temperaturen fliegen. Auch das Abendpfauenauge (Smerinthus ocellata) nutzt Weidenarten häufig als Raupenfutterpflanze. Für Vögel bietet das dichte Geäst im Sommer einen geschützten Rückzugsort und potenzielle Nistplätze. Da die Pflanze verholzt, dient sie im Winter als wichtiges Überwinterungsquartier für Insekten, die in Ritzen und unter der Rinde Schutz vor Frost suchen.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft, da Weidenrinde Salicin enthält, das bei Verzehr Unverträglichkeiten auslösen kann. Zudem können die feinen Pollen bei Allergikern Reaktionen hervorrufen. Bei versehentlichem Verzehr großer Mengen durch Kinder sollte zur Sicherheit der Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktiert werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.72 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, damit die Weide ihre volle Vitalität entfalten kann.
Der Boden sollte idealerweise feucht bis nass sein; trockene Standorte müssen regelmäßig gewässert werden.
Beachte bei der Pflanzung die Endhöhe von genau 1,72 m für die richtige Platzwahl im Beet.
Pflanze den Strauch entweder im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) bei frostfreiem Boden.
Eine Bodenvorbereitung mit Kompost ist bei sehr mageren Böden hilfreich, um das Anwachsen zu fördern.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend nötig, kann aber nach der Blüte erfolgen, um den Wuchs kompakt zu halten.
Da sie nicht als kindersicher eingestuft ist, sollte sie nicht direkt am Kinderspielbereich stehen.
Gute Partnerin: Die Große Sanguisorba (Sanguisorba officinalis) – sie liebt die gleiche Bodenfeuchte und bietet im Sommer eine tolle farbliche Ergänzung.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist eine natürliche Hybride (Kreuzung) aus der Ohr-Weide (Salix aurita) und der Rosmarin-blättrigen Weide (Salix repens subsp. rosmarinifolia). Sie besiedelt in Mitteleuropa bevorzugt wechselfeuchte Standorte wie Moorränder oder nasse Magerwiesen (nährstoffarme Wiesen). Mit einem strauchförmigen, verholzten Wuchs erreicht sie eine präzise Endhöhe von 1,72 m. Ihre schmalen, breitblättrigen Blätter haben eine Fläche von etwa 485 mm² und verleihen ihr ein feines, fast mediterranes Erscheinungsbild.
1 Video zu Salix aurita × repens subsp. rosmarinifolia
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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