Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix vaudensis
Auch bekannt als: Salix vaudensis
Wer die Waadtländer Weide (Salix vaudensis) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren schmalen, fein behaarten Blättern und dem dichten, strauchigen Wuchs ist sie eine charakterstarke Erscheinung für naturnahe Gärten. Dieser seltene Strauch ist für dich besonders interessant, wenn du Wert auf ökologische Vielfalt legst. Eine Besonderheit ist seine Symbiose mit Ektomykorrhiza-Pilzen (EM), die das Bodenleben aktiv unterstützen. Auch wenn für diese spezifische Art noch keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, bereichert sie als heimisches Gehölz die Struktur deines Gartens. Wenn du einen Hang zur Alpenflora hast, ist diese Weide ein Muss für deine Sammlung. Schau genau hin, wie sie sich über die Jahre entwickelt.
Ein seltener Alpenschatz: Robust, bodenständig und perfekt für Kenner.
In deinem Garten übernimmt diese Weide eine wichtige Rolle im Untergrund. Sie lebt in einer Ektomykorrhiza (EM), einer Lebensgemeinschaft mit Pilzen, bei der das Wurzelwerk die Nährstoffaufnahme optimiert und im Austausch Zucker an den Pilz liefert. Dieser Prozess fördert ein gesundes Bodenmikrobiom, das auch benachbarten Pflanzen zugutekommen kann. Als Pionierpflanze trägt sie zur Bodenfestigung bei, was besonders an Hanglagen von Vorteil ist. Da Weiden generell zu den früh blühenden Gehölzen zählen, bietet sie im zeitigen Frühjahr eine wichtige Struktur im Gartenraum. Auch ohne spezifische Insektendaten ist sie als heimische Art ein wertvoller Bestandteil der regionalen Biodiversität.
Die Waadtländer Weide (Salix vaudensis) ist als nicht kindersicher eingestuft. Da alle Weidengewächse Bitterstoffe wie Salicin enthalten, sollte ein Verzehr von Pflanzenteilen vermieden werden. Im Falle einer Aufnahme oder bei Unsicherheiten wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Pflanze die Weide bevorzugt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Wähle einen Standort mit ausreichend Licht, idealerweise in vollsonniger bis leicht halbschattiger Lage.
Der Boden sollte gut durchlässig sein; kalkhaltige Untergründe entsprechen ihrem natürlichen Lebensraum.
Hebe das Pflanzloch etwa doppelt so groß wie den Wurzelballen aus, um das Anwurzeln zu erleichtern.
In den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung solltest du bei längerer Trockenheit regelmäßig wässern.
Ein starker Rückschnitt ist meist nicht nötig, kann aber im Spätwinter erfolgen, um die Form zu wahren.
Achte darauf, den Boden im Wurzelbereich nicht zu stark zu verdichten, um die Mykorrhiza-Pilze zu schonen.
Gute Partnerin: Die Berg-Segge (Carex montana) – sie besiedelt ähnliche Standorte und bildet einen schönen, grasigen Kontrast zum Laub der Weide.
Die Waadtländer Weide (Salix vaudensis) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) in der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt primär in den Alpen und im Jura, wo sie bevorzugt auf kalkhaltigen Schotterflächen und in Pioniergesellschaften vorkommt. Morphologisch fällt sie durch ihre oft seidige Behaarung an den jungen Trieben und die weiden-typischen Kätzchenblüten auf. Als spezialisierter Gebirgsstrauch ist sie an kargere Standorte gut angepasst.
1 Video zu Salix vaudensis
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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