Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Mausspinne (Scotophaeus blackwalli) erkennst du am besten an ihrem seidig-grauen Hinterleib, der in der Textur an das Fell einer Maus erinnert. Dieser flinke Jäger gehört zur Gruppe der Spinnentiere (Arachnida) und ist ein typischer Bewohner von Gartenmauern und Gebäuden. Im Gegensatz zu vielen Netzspinnen webt sie keine Fangnetze, sondern erbeutet ihre Nahrung als aktiver Nachtjäger im direkten Zugriff. Tagsüber zieht sie sich in ein Gespinst aus Seide zurück, das sie meist in engen Spalten oder unter loser Rinde anlegt. Als nützlicher Mitbewohner vertilgt sie verschiedenste kleine Insekten und andere Gliedertiere (wirbellose Tiere mit gegliederten Beinen), wodurch sie regulierend in die Insektenpopulation eingreift. In deinem Garten erfüllt sie eine wichtige ökologische Rolle als natürlicher Schädlingsbekämpfer. Du kannst dieses Tier fördern, indem du Mauerritzen nicht verfugst oder Totholzstapel als Rückzugsorte anbietest. Da sie ausschließlich tierische Kost zu sich nimmt, sind deine Pflanzen vor ihr völlig sicher. Falls du ein Exemplar im Haus findest, kannst du es einfach mit einem Glas ins Freie setzen, wo es seine nützliche Arbeit fortsetzt. Ihre Anwesenheit ist ein Zeichen für ein funktionierendes, naturnahes Umfeld.
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Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und nicht giftig. Es bestehen keine besonderen gesetzlichen Schutzbestimmungen, jedoch ist sie als nützlicher Insektenfresser ein wertvoller Bestandteil der Gartenfauna. Ein vorsichtiger Umgang mit dem Tier ist im Sinne der allgemeinen Biodiversität (Vielfalt des Lebens) ratsam.
Die Mausspinne (Scotophaeus blackwalli) ist eine Art aus der Gattung Scotophaeus innerhalb der Webspinnen. Ihre Verbreitung erstreckt sich über ganz Europa (Europe), wobei sie oft in der Nähe menschlicher Siedlungen zu finden ist. Als nachtaktiver Jäger ohne Fangnetz ist sie auf ihre Geschwindigkeit und Tastsinne angewiesen. Taxonomisch wird sie innerhalb der Spinnentiere den Plattbauchspinnen zugeordnet, was auf ihre abgeflachte Lebensweise in engen Spalten hinweist.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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