Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Der Bärtige Holzkäfer (Serropalpus barbatus) zeichnet sich durch seinen auffallend schlanken, spindelförmigen Körperbau und die charakteristisch zugespitzten Flügeldecken aus. Du entdeckst diesen heimischen Käfer am ehesten an geschwächten Bäumen oder gelagerten Holzstämmen in Deinem Garten. Die Larven dieser Art leben xylobiont (im Holz lebend) und leisten einen wertvollen Beitrag zum natürlichen Stoffkreislauf, indem sie hölzerne Biomasse zersetzen. Im Gegensatz zu manchen Vorurteilen gegenüber Holzinsekten bevorzugen die Larven meist bereits abgestorbenes oder stark geschädigtes Material. Die erwachsenen Käfer sind eher unauffällig und halten sich bevorzugt im Bereich ihrer Brutstätten auf. Für Deinen Garten bedeutet die Anwesenheit dieses Tieres vor allem eines: Dein Ökosystem bietet Nischen für spezialisierte Holzbewohner. Du kannst den Käfer unterstützen, indem Du Totholzstapel oder alte Baumstümpfe als Lebensraum unangetastet lässt. Da er keine gesunden Gartenpflanzen schädigt, besteht keinerlei Grund zur Sorge. Eine naturnahe Gestaltung mit Holzstrukturen fördert die Artenvielfalt und lässt Dich solche seltenen Gäste öfter beobachten.
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Der Käfer ist für Dich, Deine Haustiere und Deine Gartenpflanzen absolut harmlos. Da die Larven für ihre Entwicklung eine bestimmte Restfeuchte im Holz benötigen, stellen sie keine Gefahr für verarbeitetes Baumaterial oder trockene Gartenmöbel dar.
Körper
Körperlänge
1.5005 cm
Gewicht
0.074896 g
Dieser Käfer gehört zur Familie der Melandryidae (Düsterkäfer) und ist ein fester Bestandteil der heimischen Fauna in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Lebensweise wird als saproxylisch (an Totholz gebunden) bezeichnet, wobei die Larvalentwicklung vollständig im Inneren von Holzsubstraten stattfindet. Trotz seiner geringen Körpermasse von etwa 0,07 Gramm ist er ein wichtiger Akteur bei der Zersetzung von Holz. Die Art gilt als spezialisiert und ist auf naturnahe Standorte mit ausreichendem Altholzanteil angewiesen.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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