Bild folgtKI-generierte IllustrationCnidium silaifolium
Auch bekannt als: Silgenblättrige Brenndolde
An ihren fein gefiederten Blättern, die stark an die der Silau erinnern, lässt sich die Silaublättrige Brenndolde (Cnidium silaifolium) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt dieser stattliche Doldenblütler die Rolle eines Strukturgebers, der mit seinen weißen Schirmblüten Ruhe ins Beet bringt. Da sie in Deutschland und der Schweiz heimisch ist, passt sie perfekt in naturnahe Pflanzungen. Sie ist eine wichtige Anlaufstelle für Schwebfliegen und kleine Wildbienen, die den leicht zugänglichen Nektar auf den flachen Dolden schätzen. Wenn du einen sonnigen, eher trockenen Platz hast, ist sie eine wunderbare Wahl für dich.
Filigraner Strukturgeber: Mit 0,87 m Höhe bringt sie Eleganz in trockene Beete.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten dient die Brenndolde als wichtige Nektarquelle für Insekten mit kurzen Mundwerkzeugen, da der Nektar auf den flachen Dolden offen dargeboten wird. Besonders Schwebfliegen und kleine Käfer profitieren von diesem Buffet. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Listen in der Datenbank vorliegen, ist sie als heimischer Doldenblütler ein fester Bestandteil der regionalen Biodiversität. Im Winter bieten die hohlen Stängel und die Samenstände wertvolle Rückzugsorte für überwinternde Insektenlarven. Durch die Mykorrhiza-Verbindung trägt sie zudem aktiv zur Stabilität des Boden-Ökosystems bei.
Bitte beachte, dass die Silaublättrige Brenndolde laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Wie bei vielen Doldenblütlern kann der Kontakt mit dem Pflanzensaft bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen. Es empfiehlt sich, beim Rückschnitt Handschuhe zu tragen und darauf zu achten, dass Kinder die Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.865 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit gut durchlässigem Boden.
Die Pflanze bevorzugt eher trockene Bedingungen und verträgt keine Staunässe.
Setze die Jungpflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Halte die Wuchshöhe von 0,87 m bei der Beetplanung im Blick, damit sie kleinere Nachbarn nicht verdeckt.
Eine Düngung ist nicht nötig; sie liebt magere (nährstoffarme) Standorte.
Schneide die verblühten Dolden erst im Spätwinter zurück, um die Winterstruktur zu erhalten.
Die Vermehrung erfolgt am besten über Aussaat im Herbst direkt an Ort und Stelle.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie teilt die Vorliebe für kalkhaltige, trockene Böden und ergänzt die weiße Blüte durch violette Farbtupfer im Spätsommer.
Die Silaublättrige Brenndolde gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist in den trockenwarmen Regionen Deutschlands und der Schweiz zu Hause. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (warme, trockene Magerwiesen) und lichte Gebüsche. Botanisch auffällig ist ihre Wuchsform als nicht verholzte, krautige Pflanze mit einer präzisen Wuchshöhe von 0,87 m. Unter der Erde geht sie eine Symbiose mit Pilzen ein, die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM - eine Form der Wurzel-Pilz-Gemeinschaft zur Nährstoffaufnahme) genannt wird, was ihr auf kargen Böden einen Vorteil verschafft.
3 Videos zu Silaublättrige Brenndolde
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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