Bild folgtKI-generierte IllustrationSinningia speciosa
Auch bekannt als: Sinningia speciosa, Gloxinie
Auffällig sind die großen, samtigen Glockenblüten und die breitblättrigen, weich behaarten Blätter der Sinningia (Sinningia speciosa). Da diese Art ursprünglich aus den Tropen stammt, bereichert sie deinen Garten oder Balkon vor allem im Sommer als exotischer Gast in schattigen Lagen. Sie wächst als krautige Pflanze (nicht verholzend) und bildet eine unterirdische Knolle aus. Da die Datenbank sie als nicht kindersicher ausweist, ist bei der Platzierung in Reichweite von Kindern Vorsicht geboten. Als Gärtner schätzt du sicher ihre intensive Leuchtkraft, die dunkle Ecken belebt. Hast du schon einen geschützten Platz für diese Schönheit reserviert?
Samtige Blütenpracht für schattige Plätze: Der exotische Sommergast im Topf.
In unseren Gärten dient die Sinningia (Sinningia speciosa) primär als dekorative Zierpflanze. Da es sich um eine nicht heimische Art handelt, liegen keine spezifischen Daten über die Nutzung durch hiesige Bestäuber vor. Ihre ökologische Strategie basiert auf der Produktion extrem leichter Samen, was eine Fernausbreitung durch Luftströmungen ermöglicht. In ihrer Heimat wird sie von spezialisierten Tieren besucht, während sie hier vor allem durch ihre lange Blütezeit das Gartenbild bereichert. Da keine Beziehungsdaten zu heimischen Insekten vorliegen, ist ihr ökologischer Wert für die lokale Fauna als gering einzustufen.
Die Sinningia (Sinningia speciosa) ist als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kinder und Haustiere keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verschlucken. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze die Knollen im Frühling von März bis Mai in Töpfe ein.
Standort: Wähle einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne, um Blattverbrennungen zu vermeiden.
Boden: Nutze eine lockere, humusreiche (an organischer Substanz reiche) Erde mit guter Drainage (Wasserabfluss).
Gießen: Halte das Substrat gleichmäßig feucht, vermeide aber Staunässe direkt an der Knolle.
Pflege: Benetze die behaarten Blätter nicht mit Wasser, um Fleckenbildung und Fäulnis vorzubeugen.
Ruhephase: Reduziere im Spätsommer die Wassergaben, bis das Laub einzieht, und lagere die Knolle trocken.
Vermehrung: Die feinen Samen (0,03 mg) können im Frühjahr auf die Erde gestreut werden (Lichtkeimer).
Gute Partnerin: Die Hirschzunge (Asplenium scolopendrium) – dieser heimische Farn teilt die Vorliebe für schattige, luftfeuchte Standorte und ergänzt die Sinningia optisch ideal.
Die Sinningia (Sinningia speciosa) gehört zur Familie der Gesneriengewächse (Gesneriaceae) und ist ursprünglich in den Regenwäldern Brasiliens beheimatet. In unseren Breitengraden ist sie aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit eine reine Sommerpflanze für den Außenbereich oder eine Zimmerpflanze. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre breitblättrige Laubstruktur und den Verzicht auf Verholzung aus. Ihre Vermehrung erfolgt über extrem leichte Samen, sogenannte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die lediglich 0,03 mg wiegen und damit ideal für die Windausbreitung geeignet sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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