Bild folgtKI-generierte IllustrationSolanum physalifolium
Auch bekannt als: Solanum physalifolium
Typisch für den Argentinischen Nachtschatten (Solanum physalifolium) sind seine zarten, weißen Blüten und die breitblättrige Wuchsform, die ihn als unkomplizierten Gartenbewohner auszeichnen. Da die Art ursprünglich aus Südamerika stammt und bei uns als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) gilt, ist sie besonders anpassungsfähig an warme Standorte. Er ist ein wertvoller Bestandteil für Gärtner, die auch in der zweiten Jahreshälfte noch Struktur und Grün an sonnigen Plätzen schätzen. Obwohl für diese spezielle Art noch keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, bereichert er das ökologische Gefüge durch seine späte Präsenz. Wenn du eine robuste Pflanze für nährstoffreiche Ecken suchst, liegst du hier genau richtig.
Robuster Spätblüher von Juni bis Oktober für nährstoffreiche Sonnenplätze.
Der Argentinische Nachtschatten bietet durch seine lange Blütezeit von Juni bis Oktober ein verlässliches Zeitfenster für die lokale Insektenwelt. In der ökologischen Gartenkultur dient er als lückenfüllender Neophyt, der besonders auf nährstoffreichen Böden gedeiht. Auch wenn konkrete Beziehungsdaten zu spezialisierten Wildbienen oder Schmetterlingen derzeit nicht verfügbar sind, trägt er zur Vielfalt der Krautschicht bei. Als Spätblüher ist er in den Monaten präsent, in denen viele heimische Wildpflanzen bereits verblüht sind. Die Pflanze signalisiert durch ihr gesundes Wachstum eine hohe Bodenqualität, was wiederum der gesamten Bodenfauna zugutekommt.
Der Argentinische Nachtschatten ist giftig. Er enthält Alkaloide (Solanin, Solasodin), die besonders in den unreifen Beeren und im Kraut konzentriert sind. Bei einer Vergiftung durch Einnahme ist Vorsicht geboten, weshalb die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Wende dich im Notfall an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.3 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht (Ellenberg 8): Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz für diese lichtliebende Art.
Boden (Ellenberg 8): Der Boden sollte ein Starkzehrer-Boden (nährstoffreicher/fetter Boden) sein; Kompostbeigabe fördert das Wachstum.
Feuchtigkeit (Ellenberg 4): Halte das Substrat frisch (mäßig feucht), vermeide aber Staunässe.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen idealerweise von März bis Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch im September bis November ist eine Pflanzung möglich, solange der Boden offen ist.
Pflege: Da die Pflanze nicht verholzt, benötigt sie keinen klassischen Rückschnitt; lass sie einfach bis zum Frost wachsen.
Wuchshöhe: Mit 0,3 m bleibt sie niedrig, breitet sich aber als Kletterpflanze gern flächig aus.
Gute Partnerin: Die Echte Zaunwinde (Convolvulus arvensis) – sie besiedelt ähnliche nährstoffreiche Standorte und ergänzt den kletternden Wuchscharakter.
Der Argentinische Nachtschatten gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Er wächst als nicht verholzte Kletterpflanze und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,3 m. Sein natürlicher Lebensraum umfasst oft Ruderalstellen (durch menschliche Nutzung geprägte Standorte) auf mäßig warmen und nährstoffreichen Böden. Die Pflanze zeichnet sich durch einen Mykorrhiza-Status (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) aus, was ihr hilft, Nährstoffe effizienter aus dem Boden aufzunehmen.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →