Bild folgtKI-generierte IllustrationSorbus aria agg.
Artengruppe
Wer die Gewöhnliche Mehlbeere (Sorbus aria agg.) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre Blattunterseiten sind so dicht weiß behaart, dass der ganze Baum bei jedem Windstoß wie von Zauberhand silbrig aufleuchtet. In deinem Naturgarten ist sie ein wichtiger Baustein, da sie als heimische Art perfekt an unsere Standorte angepasst ist. Durch ihre schweren Früchte fördert sie gezielt die Tierverbreitung (Ausbreitung von Samen durch Tiere) in deiner Umgebung. Als robuster Baum bietet sie Struktur und Schatten, ohne den Boden zu stark zu beanspruchen. Du machst mit dieser Wahl alles richtig, wenn du einen langlebigen und pflegeleichten Charakterbaum suchst.
Silberglanz im Wind: Ein robuster Kalkkünstler für deinen Naturgarten.
Die Mehlbeere leistet einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt durch ihre Tierverbreitung. Ihre Früchte besitzen ein schweres Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 34.0266 mg, wodurch sie gezielt von Tieren im Garten verteilt werden. Durch die Symbiose mit der VAR-Mykorrhiza (einer Lebensgemeinschaft zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen) kann sie auch auf mageren Böden effizient überleben. Mit ihrer Blattfläche von 4806.58 mm² trägt sie zur Kühlung des Gartenklimas bei. Da sie als indigen (einheimisch) eingestuft ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein. Nach aktuellen ökologischen Daten ist sie ein stabiler Partner für eine naturnahe Gartengestaltung.
Hinweis zur Sicherheit: Die Gewöhnliche Mehlbeere wird in Bezug auf die Gartennutzung als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass insbesondere kleine Kinder keine Pflanzenteile oder Früchte in den Mund nehmen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
7.213 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Lichtzahl 6), dort fühlt sie sich am wohlsten.
Boden: Der Baum ist ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf), daher ist ein magerer Boden ideal.
Kalkgehalt: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktionszahl 7), da sie Kalk liebt.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein (Feuchtezahl 4); vermeide jedoch dauerhafte Staunässe.
Pflanzzeit: Setze den Baum im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange die Erde offen ist.
Platzbedarf: Plane ausreichend Raum für die Endhöhe von 7.21 m ein.
Pflege: Da sie mäßig warme Temperaturen (Temperaturzahl 4) bevorzugt, ist sie recht widerstandsfähig gegen Sommerhitze.
Gute Partnerin: Der Wollige Schneeball (Viburnum lantana) passt hervorragend, da er ähnliche Ansprüche an Kalk und Bodenfeuchte stellt.
Die Gewöhnliche Mehlbeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland eine indigene (einheimische) Baumart. Ihr natürliches Vorkommen liegt oft an hellen Waldrändern oder in lichten Laubwäldern auf kalkreichen Böden. Sie wächst als verholzter Baum und erreicht eine exakte Wuchshöhe von 7.21 m. Ein besonderes Merkmal ist der bemehlt wirkende Austrieb der breitblättrigen Blätter, die eine Fläche von etwa 4806.58 mm² erreichen. In der Natur gilt die Art nach aktuellen Bestandsdaten als nicht gefährdet.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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