Bild folgtKI-generierte IllustrationSpergularia maritima
Auch bekannt als: Spergularia maritima
Du erkennst die Salz-Schuppenmiere (Spergularia maritima) an ihren fleischigen, fast nadelartigen Blättern und den zarten, weiß-rosafarbenen Blütensternen. Als krautige Pflanze ist sie eine echte Spezialistin für Standorte, die anderen Gewächsen zu schwierig sind. In deinem Garten bereichert sie besonders sandige oder salzhaltige Ecken und bringt ein Stück Küsten-Atmosphäre direkt vor die Haustür. Auch wenn sie eher unauffällig wächst, ist sie ein wichtiger Baustein für die Artenvielfalt in hochspezialisierten Lebensräumen. Da sie dort siedelt, wo kaum Konkurrenz herrscht, bietet sie wertvolle Ressourcen in kargen Gartenbereichen. Hast du schon einen sonnigen, sandigen Platz für diesen kleinen Überlebenskünstler reserviert?
Salzresistente Überlebenskünstlerin mit zarten Blütensternen für sandige Ecken.
Als heimischer Halophyt (Salzpflanze) besetzt die Salz-Schuppenmiere eine ökologische Nische, die für die meisten anderen Pflanzen unbewohnbar ist. Dadurch stellt sie an extremen Standorten eine wichtige Basis für die lokale Insektenwelt dar. Ihre Blüten bieten Nektar und Pollen für spezialisierte Insektengruppen, die auf Flora in salzhaltigen oder sehr sandigen Biotopen angewiesen sind. Auch wenn für diese spezifische Art derzeit keine detaillierten Bestäuberlisten in den Fachdatenbanken vorliegen, ist sie als Teil der heimischen Flora ein unverzichtbares Glied in der Nahrungskette spezialisierter Lebensräume. Sie fördert die Vielfalt in Gartenbereichen, die sonst kahl bleiben würden.
Die Salz-Schuppenmiere wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, da die Pflanze für eine gute Entwicklung viel Licht und Wärme benötigt.
Bodenbeschaffenheit: Ein sehr durchlässiger, sandiger Untergrund ist ideal, um Staunässe zu vermeiden.
Salzverträglichkeit: Sie eignet sich hervorragend für Beete an Straßenseiten, die im Winter mit Tausalz behandelt werden.
Pflanzzeit Frühling: Die beste Zeit für die Pflanzung ist von März bis Mai.
Pflanzzeit Herbst: Auch im September und Oktober kann sie gesetzt werden, solange der Boden noch offen und frostfrei ist.
Bewässerung: Nur bei extremer Trockenheit in der Anwachsphase gießen, danach ist sie sehr genügsam.
Vermehrung: Die Pflanze erhält sich an zusagenden Standorten oft durch Selbstaussaat.
Gute Partnerin: Strand-Grasnelke (Armeria maritima) – beide Arten teilen die Vorliebe für nährstoffarme, sandige Standorte und bilden ein harmonisches Bild.
Die Salz-Schuppenmiere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland vor allem an den Küsten, aber auch an salzhaltigen Standorten im Binnenland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Salzwiesen und Spülsäume (Bereiche mit angespültem organischem Material), was sie zu einem Halophyten (salztolerante Pflanze) macht. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren niederliegenden Wuchs und die sukkulenten (wasserspeichernden) Blätter aus. Diese Anpassung erlaubt es ihr, auch bei hoher Salzkonzentration im Boden zu überleben, indem sie Feuchtigkeit effizient speichert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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