Bild folgtKI-generierte IllustrationStellaria uliginosa
Auch bekannt als: Stellaria uliginosa, Bach-Sternmiere
An den zierlichen, weißen Blüten und den schmalen, gegenständigen (sich am Stängel gegenüberstehenden) Blättern lässt sich die Bach-Sternmiere (Stellaria uliginosa) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Bereicherung für alle dauerfeuchten Stellen, da sie mit ihrem teppichartigen Wuchs den Boden beschattet. Da sie in Deutschland heimisch ist, fügt sie sich perfekt in lokale Ökosysteme ein und schließt ökologische Nischen an Bachläufen oder Teichrändern. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,2 m bleibt sie dezent im Hintergrund. Wenn du eine nasse Gartenbeuge hast, in der sonst kaum etwas gedeiht, solltest du es mit dieser zarten Pionierpflanze versuchen.
Zarter Sumpfprofi: Die Bach-Sternmiere begrünt zuverlässig deine nassesten Stellen.
Als heimische Art spielt die Bach-Sternmiere eine wichtige Rolle im Wasserhaushalt kleinerer Bodenflächen, indem sie mit einer Blattfläche von 184,81 mm² pro Blatt den Untergrund vor Erosion schützt. Da sie dichte, krautige Matten bildet, bietet sie einen geschützten Lebensraum für Kleinstlebewesen in der feuchten Krautschicht. Die extrem leichten Diasporen (Samen) von 0,0629 mg ermöglichen es der Pflanze, neue Lebensräume entlang von Wasseradern schnell zu besiedeln. In deinem Garten fungiert sie als natürlicher Bodendecker für feuchte Standorte. Obwohl spezifische Daten zu Bestäubern in der Datenbank fehlen, ist sie als Teil der heimischen Flora ein fester Baustein in der regionalen Biodiversität. Sie fördert durch ihre Präsenz die Stabilität von Sumpfbeeten.
Die Bach-Sternmiere (Stellaria uliginosa) wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist daher ratsam, darauf zu achten, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme oder bei Unwohlsein wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.198 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort, der dauerhaft feucht oder nass ist, wie etwa den Sumpfbereich deines Gartenteichs.
Die Pflanze bevorzugt halbschattige bis sonnige Plätze, sofern der Boden niemals austrocknet.
Setze die Jungpflanzen idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Eine Bodenvorbereitung ist nicht nötig, solange der Untergrund humos und kalkarm ist.
Halte die Wuchshöhe von 0,2 m im Blick, wenn du sie mit größeren Stauden kombinierst.
Da sie nicht verholzt, benötigt sie keinen regelmäßigen Rückschnitt.
Vermehrung erfolgt meist von selbst durch die leichten Samen, die durch Wind oder Wasser verteilt werden.
Gute Partnerin: Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – es hat ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte und ergänzt die weißen Blüten der Sternmiere mit seinem Blau.
Die Bach-Sternmiere (Stellaria uliginosa) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen. Sie ist in Deutschland heimisch und besiedelt natürlicherweise Sumpf- und Quellfluren (nährstoffreiche, dauerfeuchte Standorte an Quellen oder Bächen). Morphologisch zeichnet sie sich als krautige, nicht verholzte Pflanze aus, die mit ihren breitblättrigen Laubblättern dichte Matten bildet. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit einem Gewicht von nur 0,0629 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch Wind oder Wasser begünstigt. Die Blattfläche der einzelnen Blätter beträgt im Durchschnitt 184,81 mm².
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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