Bild folgtKI-generierte IllustrationStenotaphrum secundatum
Auch bekannt als: Stenotaphrum secundatum
An seinen flachen, fast schon kriechenden Ausläufern und den auffällig breiten Blättern lässt sich das Sankt-Augustin-Gras (Stenotaphrum secundatum) sofort erkennen. In deinem Naturgarten fungiert dieses Gras vor allem als robuster Bodendecker, der selbst unter schwierigen Bedingungen dichte Teppiche bildet. Da es eine Wuchshöhe von genau 0,27 m erreicht, bleibt es angenehm niedrig und schützt den Boden effektiv vor Austrocknung. Auch wenn für diese spezifische Art in unseren Breitengraden noch keine Daten zu spezialisierten Insekten vorliegen, bietet das dichte Geflecht wertvollen Lebensraum für Laufkäfer (Carabidae) und andere Bodenbewohner. Wenn du eine widerstandsfähige Alternative für warme, eher schattige Gartenbereiche suchst, ist dieses Gras einen Versuch wert.
Robuster Bodendecker: Der 0,27 Meter hohe Teppich für warme Gartenwinkel.
Nach aktuellen Daten liegen für dieses Gras keine spezifischen Beziehungen zu heimischen Bestäubern oder Schmetterlingsraupen vor. Dennoch erfüllt es wichtige ökologische Funktionen im Gartenökosystem. Durch seinen dichten Wuchs bietet es Kleinsäugern und Amphibien wie der Erdkröte (Bufo bufo) wichtigen Schutz und Deckung. Die flächige Bodenbedeckung reduziert die Verdunstung und schützt das Bodenleben vor extremer Hitze. Im Winter dienen die stehengelassenen Halme als Rückzugsort für verschiedene Spinnenarten und nützliche räuberische Käfer. Vögel nutzen die trockenen Halmreste im zeitigen Frühjahr gelegentlich als stabiles Material für den Nestbau.
Bitte beachte, dass dieses Gras laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe für Gräser dieser Gattung weit verbreitet sind, solltest du den Verzehr durch Kinder oder Haustiere vorsorglich verhindern. Im Falle eines Unfalls oder bei Vergiftungsverdacht kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.27 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht : Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz; das Gras ist erstaunlich schattentolerant.
Boden : Ein durchlässiger, sandiger Boden ist ideal, um Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden.
Pflanzzeit : Idealerweise im Frühjahr von April bis Mai, sobald der Boden dauerhaft warm ist.
Pflanzabstand : Setze die Jungpflanzen etwa 25-30 cm auseinander, da sie sich über Ausläufer ausbreiten.
Wässerung : In der Anwachsphase regelmäßig gießen, danach ist es mäßig trockenheitsresistent.
Pflege : Ein Rückschnitt ist aufgrund der geringen Höhe von 0,27 m selten nötig, fördert aber die Dichte.
Winter : In rauen Lagen ist ein leichter Winterschutz aus Laub ratsam.
Partner : Gute Nachbarin ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für durchlässige Böden und setzt einen feinen optischen Kontrast zum breiten Blatt des Grases.
Das Sankt-Augustin-Gras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und stammt ursprünglich aus tropischen und subtropischen Küstenregionen. In Mitteleuropa findet man es gelegentlich in besonders milden Lagen oder als spezialisierten Rasen in Gärten. Es bevorzugt sandige oder gut durchlässige Böden und verträgt als Halophyt (Salzpflanze) auch salzhaltige Standorte. Eine morphologische Besonderheit sind die oberirdischen Ausläufer (Stolone), mit denen die Pflanze schnell kahle Stellen im Boden schließt. Mit einer fixen Wuchshöhe von 0,27 m entwickelt es sich eher in die Breite als in die Höhe.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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