Bild folgtKI-generierte IllustrationStipa borysthenica
Auch bekannt als: Stipa borysthenica
An ihren silbrig glänzenden, federartigen Grannen (fadenförmige Fortsätze der Samenhüllen) lässt sich Stipa borysthenica sofort erkennen. Als Bewohner seltener Sandsteppen ist dieses Gras in Deutschland stark gefährdet und wird auf der Roten Liste in Kategorie 2 geführt. Es bringt eine faszinierende Dynamik in Deinen Garten, wenn die federleichten Halme im Wind tanzen. Auch wenn spezifische Insektendaten in meiner Datenbank fehlen, ist der Erhalt dieser seltenen Pflanze ein fundamentaler Gewinn für die heimische Biodiversität (Vielfalt des Lebens). Mit der Ansiedlung in Deinem Garten wirst Du zum direkten Schützer einer fast verschwundenen Wildpflanze.
Silberner Steppen-Schatz: Bewahre eine der seltensten Grasarten unserer Heimat.
Da das Sand-Federgras laut Roter Liste in Deutschland als stark gefährdet (Kategorie 2) gilt, hat seine Erhaltung im Garten einen sehr hohen Stellenwert für den Artenschutz. Es ist eine Charakterart der kontinentalen Sandsteppen, eines Lebensraums, der in Mitteleuropa fast vollständig verschwunden ist. Die Pflanze dient als wertvoller Strukturbildner in mageren Biotopen. Während spezifische Daten zu Bestäubern in der Datenbank fehlen, ist bekannt, dass solche Gräser wichtige Ruheplätze für kleine Wirbellose bieten. Durch die Kultivierung trägst Du dazu bei, das Aussterben dieser spezialisierten Art in der Region zu verhindern.
Das Sand-Federgras wird als nicht kindersicher eingestuft. Die langen Grannen (Samenanhängsel) besitzen eine raue Oberfläche, die bei Kontakt zu Hautreizungen führen oder sich in Kleidung und Tierfell verhaken kann. Besonders bei Haustieren besteht die Gefahr, dass die Samen in Ohren oder Pfotenzwischenräume eindringen. Die Pflanze ist nicht giftig, sollte aber dennoch außerhalb von Spielbereichen gepflanzt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs bis acht Stunden direktem Sonnenlicht (Ellenberg Licht 8).
Der Boden muss zwingend mager und sehr durchlässig sein; Sand oder feiner Kies sind ideal (Schwachzehrer).
Vermeide jegliche Staunässe und gieße nur in extremen Trockenperioden (Ellenberg Feuchte 3).
Achte auf einen kalkhaltigen Untergrund, da die Pflanze basische Bedingungen bevorzugt (Ellenberg Reaktion 7).
Pflanze das Gras im Frühling zwischen März und Mai oder im Herbst bis November in den offenen Boden.
Verzichte komplett auf Dünger, da zusätzliche Nährstoffe die Standfestigkeit der Halme beeinträchtigen.
Schneide die vertrockneten Halme erst im zeitigen Frühjahr zurück, um das Herz der Pflanze im Winter zu schützen.
Gute Partnerin: Die Sand-Nelke (Dianthus arenarius) – sie teilt die Vorliebe für trockene, kalkreiche Sandstandorte und ergänzt das Gras optisch perfekt.
Das Sand-Federgras (Stipa borysthenica) gehört zur Ordnung der Süßgrasartigen und zur Familie der Süßgräser (Poaceae). In Deutschland und Österreich besiedelt es natürlicherweise Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) auf kalkhaltigen Sandböden. Besonders markant sind die behaarten Grannen (fadenförmige Anhängsel der Samenkörner), die dem Wind eine große Angriffsfläche bieten. Diese Grannen haben eine hygroskopische (wasseranziehende) Eigenschaft: Bei Feuchtigkeitswechsel drehen sie sich und bohren den Samen so aktiv in den lockeren Sandboden ein.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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