Bild folgtKI-generierte IllustrationTanacetum partheniifolium
Auch bekannt als: Tanacetum parthenifolium
Unverwechselbar ist die Staubige Straußmargerite durch ihre farnartig gefiederten, weißlich-filzig behaarten Blätter und die zahlreichen kleinen, margeritenähnlichen Blütenköpfe. Als wärmeliebende Art bringt sie Struktur in trockene Gartenbereiche, in denen viele andere Pflanzen im Hochsommer aufgeben. Da sie Trockenheit hervorragend verträgt, bleibt sie auch bei Hitze eine verlässliche Ressource im Gartenökosystem. Du machst mit dieser Wahl alles richtig, wenn du einen pflegeleichten Spezialisten für vollsonnige Standorte suchst, der mit kargen Bedingungen bestens zurechtkommt. Schau dir das Blattwerk einmal genau an – die feine Behaarung ist ein perfekter Verdunstungsschutz.
Silbriger Blattschmuck und pure Sonnenkraft für trockene Gartenstandorte.
Diese Art ist ein wertvoller Baustein für Gärten, die sich dem Klimawandel anpassen müssen, da sie als wärmeliebende Pflanze (Temperaturzeiger 8) auch in Hitzeperioden stabil bleibt. Da sie trockene Standorte bevorzugt, bietet sie an Plätzen Struktur, an denen feuchtigkeitsliebende Arten ausfallen. Die flachen Blütenkörbe machen den Nektar für Insekten mit kurzen Rüsseln leicht zugänglich. In der Roten Liste wird sie als nicht bewertet (nb) geführt, was sie zu einer unbedenklichen Bereicherung für die heimische Gartenflora macht. Im Winter dienen die verblühten Stängel als wichtiger Rückzugsort für Kleinstlebewesen, wenn man sie bis zum Frühjahr stehen lässt.
Die Staubige Straußmargerite ist als nicht kindersicher eingestuft. Inhaltsstoffe der Pflanze können bei Hautkontakt oder Verzehr gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder bei Hautreaktionen kontaktieren Sie bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Der Boden sollte trocken sein; die Pflanze ist hervorragend an Wassermangel angepasst.
Als Mittelzehrer benötigt sie einen normalen Gartenboden ohne übermäßige Düngergaben.
Die ideale Pflanzzeit im Frühjahr liegt zwischen März und Mai, im Herbst zwischen September und November.
Achte beim Pflanzen auf einen guten Wasserabzug, da Staunässe die Wurzeln schädigen kann.
Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert die Vitalität der Pflanze für das Folgejahr.
Die Vermehrung kann unkompliziert durch Aussaat oder Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr erfolgen.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) hat identische Standortansprüche und ergänzt das silbrige Laub der Straußmargerite optisch sowie ökologisch hervorragend.
Die Staubige Straußmargerite (Tanacetum partheniifolium) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). In Deutschland und Österreich gilt sie als etablierter Neophyt, also als eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart, die sich fest in die hiesige Flora integriert hat. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst sonnige, warme Standorte auf mittelschweren Böden, oft in der Nähe von Siedlungen oder auf Brachen. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren aufrechten Wuchs und die charakteristische, namensgebende Behaarung der Blätter aus.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →