Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum christiansenii
Auch bekannt als: Taraxacum christiansenii
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst Christiansens Löwenzahn (Taraxacum christiansenii) an seiner typischen Wuchsform als grundständige Blattrosette mit den charakteristischen, gelben Korbblüten. Diese seltene Art ist für Deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie auf der Roten Liste steht und spezialisierten Insekten als wichtige Lebensgrundlage dient. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Ockerfarbene Scheckenfalter (Melitaea ornata) von seinem Nektar. Da er in der freien Landschaft immer seltener wird, leistest Du mit seiner Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Probiere es aus und schaffe einen Rückzugsort für bedrohte Vielfalt.
Rote-Liste-Juwel: Deine Rettungsinsel für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist Christiansens Löwenzahn eine lebenswichtige Tankstelle für seltene Tagfalter. Zu den Besuchern zählen der Ätherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie), der Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) und der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii). Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzt diese Art als Nahrungsquelle. Da die Pflanze in Deutschland gefährdet ist, dient Dein Garten als wichtiger Trittsteinbiotop (ein vernetzender Lebensraum, der wandernden Arten das Überleben sichert). Die Samen bieten zudem eine natürliche Nahrungsgrundlage für die lokale Vogelwelt während der Reifezeit.
Christiansens Löwenzahn ist laut Datenbankangaben nicht kindersicher. Wie bei allen Löwenzahn-Arten enthält der Stängel einen weißen Milchsaft, der bei empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen kann. Bei Verzehr größerer Mengen kann es zu Unwohlsein kommen. Im Falle eines Falles wende Dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Tiere ist die Pflanze in der Regel unproblematisch, sollte aber nicht als Hauptfutter dienen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen von März bis Mai, damit sie vor der Sommerhitze gut einwurzeln.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November kannst Du ebenfalls pflanzen, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Standort: Wähle einen sonnigen Platz, der den natürlichen Lichtbedürfnissen dieser Gattung entspricht.
Boden: Achte auf einen Boden mit natürlichem Pilzvorkommen, da die Pflanze eine AM-Mykorrhiza (Wurzelsymbiose) benötigt.
Gießen: In der Anwachsphase regelmäßig wässern, danach ist er dank seiner Pfahlwurzel recht robust.
Pflege: Verzichte auf zu häufiges Mähen, damit die Rosetten nicht geschwächt werden und aussamen können.
Vermehrung: Lass die Samenreife zu, damit sich die gefährdete Art im Garten selbstständig einen Platz suchen kann.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Hornklee (Lotus corniculatus) — er teilt ähnliche Standortansprüche und verlängert das Nektarangebot für Bestäuber.
Christiansens Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Deutschland wird er als indigen (einheimisch) oder als Archäophyt (eine vor 1492 durch den Menschen eingeführte Art) eingestuft und ist in der Roten Liste (D) als gefährdet vermerkt. Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst unter anderem Spanien, er ist aber auch in Mitteleuropa heimisch. Eine Besonderheit ist seine Bindung an die AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen), die den Wurzeln hilft, Mineralstoffe besser aus dem Boden aufzunehmen. Morphologisch ähnelt er dem gewöhnlichen Löwenzahn, unterscheidet sich aber in feinen Merkmalen der Hüllblätter an der Blüte.
3 Videos zu Christiansens Löwenzahn
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →