Bild folgtKI-generierte IllustrationTarsiger cyanurus
heimisch Deutschland
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Der Blauschwanz (Tarsiger cyanurus) ist etwa so groß wie ein Rotkehlchen und fällt durch seinen leuchtend blauen Schwanz sowie die charakteristischen orange-roten Flanken auf. Oft zuckt er auffällig mit den Steuerfedern (Schwanzfedern), während er auf niedrigen Zweigen im Unterholz verweilt. Als Insektenfresser ernährt er sich vorwiegend von wirbellosen Kleintieren, die er geschickt am Boden oder in Bodennähe sucht. In der kalten Jahreszeit weicht das Tier auf Beeren und weiche Früchte aus, wenn tierische Nahrung knapp wird. Seine Nester legt dieser Bodenbrüter gut versteckt in Mulden, unter Wurzelstöcken oder in dichten Büschen an. Er ist ein Langstreckenzieher (Vogel, der weite Distanzen zwischen Brut- und Winterquartier zurücklegt), der eigentlich in der Taiga beheimatet ist, aber zunehmend als Gast in unseren Gärten erscheint. Du kannst diesen seltenen Besucher unterstützen, indem du dichte Hecken und naturbelassene Ecken mit Falllaub als Rückzugsort und Nahrungsquelle erhältst. Eine Zufütterung mit Weichfutter wird in strengen Wintern an geschützten Stellen gerne angenommen. Da er oft sehr heimlich lebt, ist Geduld bei der Beobachtung im dichten Gebüsch erforderlich.
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Der Blauschwanz ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Nester dürfen nicht beschädigt und die Vögel während der Fortpflanzungszeit nicht gestört werden. Eine Verwechslung mit dem Rotkehlchen ist aufgrund der ähnlichen Statur möglich.
Körper
Flügelspannweite
7.85 cm
Gewicht
14 g
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
6, 2× pro Jahr
Geschlechtsreife
~1 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Blauschwanz gehört zur Familie der Schnäpperverwandten (Muscicapidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Ursprünglich ist die Art in den Nadelwäldern Nordasiens und Nordosteuropas verbreitet, weitet ihr Vorkommen jedoch stetig nach Westen aus. Von ähnlichen Arten wie dem Rotkehlchen unterscheidet er sich durch das Fehlen der roten Brust und die markante Färbung der Flanken. Er bevorzugt als Lebensraum strukturreiche Wälder mit viel Unterwuchs.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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