Bild folgtKI-generierte IllustrationTephrosia cinerea
Auch bekannt als: Tephrosia cinerea
Wer Tephrosia cinerea einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Die Pflanze besticht durch ihre charakteristischen breitblättrigen Fiederblätter und ihren lockeren, krautigen Wuchs. Für deinen Naturgarten ist dieser Hülsenfrüchtler (Fabaceae) vor allem als interessanter Strukturbildner relevant, der durch seine nicht verholzenden Triebe eine feine Textur in sonnige Beete bringt. Da die Art ursprünglich aus wärmeren Regionen stammt, ist sie ein spannendes Objekt für Gärtner, die gerne mit exotischen Ergänzungen experimentieren. Auch wenn konkrete gebietsfremd Bestäuberdaten noch lückenhaft sind, bereichert sie die Vielfalt deiner Pflanzensammlung. Achte beim Pflanzen auf einen warmen Standort, damit sich die Pflanze bei dir wohlfühlt.
Filigraner Hülsenfrüchtler mit markanten Blättern für warme Garten-Ecken.
Zur ökologischen Bedeutung der Grauen Tephrosie (Tephrosia cinerea) für die heimische Tierwelt liegen derzeit keine spezifischen Daten zu Bestäubern oder Raupenfutter vor. Fest steht, dass die Pflanze schwere Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von 10,08 mg produziert. Dies deutet auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hin, bei der die Samen in unmittelbarer Nähe der Pflanze verbleiben, sofern sie nicht durch Bodenbewohner verschleppt werden. Da sie keine heimische Wildpflanze ist, dient sie im Garten primär der pflanzlichen Diversität und bietet Struktur für allgemeine Gartenbewohner, ohne spezialisierte heimische Insektenarten gezielt zu fördern.
Bitte beachte, dass die Graue Tephrosie (Tephrosia cinerea) als nicht kindersicher eingestuft ist. In Gärten, in denen Kinder spielen oder Haustiere frei herumlaufen, ist Vorsicht geboten. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Licht und Wärme benötigt, um gut zu gedeihen.
Der Boden sollte durchlässig sein, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Pflanze zwischen April und Mai aus, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung im September ist nur in sehr milden Lagen ratsam, da die Pflanze frostempfindlich ist.
Da sie nicht verholzt, benötigt sie im Winter einen starken Frostschutz oder sollte im Kübel frostfrei überwintert werden.
Die Vermehrung erfolgt über die ca. 10,08 mg schweren Samen, die meist direkt in der Nähe der Mutterpflanze zu Boden fallen.
Regelmäßiges Gießen ist in trockenen Sommerphasen wichtig, da die krautige Struktur sonst schnell welkt.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Standorte und bildet mit ihren gelben Blüten einen schönen Kontrast zum Laub.
Die Graue Tephrosie (Tephrosia cinerea) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist morphologisch durch ihren krautigen, nicht verholzten Wuchs gekennzeichnet. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz kommt sie nicht natürlich vor, sondern wird als Zierpflanze in spezialisierten Gärten gehalten. Typisch für diese Art sind die breitblättrigen Fiederblätter, die sie als Vertreterin der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales) ausweisen. Da sie keine verholzenden Strukturen ausbildet, zieht sie sich bei ungünstiger Witterung komplett in ihre Überdauerungsorgane zurück oder reagiert empfindlich auf Frost.
2 Videos zu Tephrosia cinerea
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →