Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Apidae
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Pflanzen
besucht
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Interaktionen
dokumentiert
Die Wildbiene Tetralonia graja (*Tetralonia graja*) erkennst du an ihrem pelzigen Körper und dem flinken Flug, wobei die Männchen durch ihre namensgebenden langen Fühler auffallen. In der Natur suchst du sie am besten an sonnigen Standorten, da sie Wärme liebt und vor allem in Ländern wie Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien vorkommt. Das Weibchen dieser Art besucht gezielt die Dornige Flockenblume (*Centaurea spinosa*), um Pollen für seinen Nachwuchs zu sammeln. Da sie solitär (einzeln lebend) nistet, baut jedes Individuum sein eigenes Nest im Erdboden. Du kannst sie unterstützen, indem du in deinem Garten offene Bodenstellen ohne Bewuchs belässt, die nicht durch Umgraben gestört werden. Solche Bodenstellen sind für erdnistende (im Boden grabende) Bienen überlebenswichtig. Als Bestäuber ist sie nützlich, da sie beim Sammeln von Pollen zur Befruchtung der Pflanzen beiträgt. Ihre Flugzeit ist eng mit der Blüte der Dornigen Flockenblume verknüpft. Da sie zu den Wildbienen gehört, bereichert sie die biologische Vielfalt in deinem Umfeld, ohne dabei aggressiv aufzutreten. In einem naturnahen Garten mit mediterranen Elementen findet sie ideale Bedingungen vor. Durch den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel schützt du diese seltenen Tiere aktiv. Beobachte sie am besten an warmen Vormittagen, wenn sie besonders aktiv auf Nahrungssuche ist.
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Diese Biene ist vollkommen friedfertig und stellt keine Gefahr für dich oder deine Haustiere dar. Da sie keinen Staat verteidigt, zeigt sie keinerlei aggressives Verhalten. Ein Stachel ist zwar vorhanden, wird aber praktisch nie gegen Menschen eingesetzt und ist zudem sehr schwach.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
oligolektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Die Art Tetralonia graja (*Tetralonia graja*) ist ein Vertreter der Echten Bienen (*Apidae*) aus der Ordnung der Hautflügler (*Hymenoptera*). Sie wird taxonomisch (die Einordnung in das System der Lebewesen betreffend) der Gattung Tetraloniella zugeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst primär südeuropäische Regionen wie Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland. Wie viele Verwandte bevorzugt sie für ihre Nistbiologie trockene Standorte in selbst gegrabenen Erdgängen. Eine sichere Unterscheidung von ähnlichen Langhornbienen erfordert meist eine fachmännische Untersuchung unter dem Mikroskop.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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