Bild folgtKI-generierte IllustrationThymus praecox subsp. praecox × pulegioides subsp. pulegioides
An ihrem extrem flachen, teppichartigen Wuchs, der kaum höher als vier Zentimeter wird, lässt sich diese Thymian-Hybride sofort erkennen. Als Kreuzung zweier heimischer Arten bringt sie enorme Robustheit in die sonnigsten Ecken deines Gartens. Sie besiedelt lückige Stellen auf magerem Boden und bietet dort eine wichtige Bodenbedeckung, wo viele andere Pflanzen längst aufgeben würden. Durch ihre Anpassung an trockene Standorte ist sie ein verlässlicher Partner für die Gestaltung naturnaher Steingärten oder Trockenmauern. Wenn du nach einem Bodendecker suchst, der mit Hitze spielend fertig wird, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Vier Zentimeter geballte Kraft für trockene Standorte und magere Böden.
Nach aktuellen ökologischen Daten besetzt diese Hybride eine spezialisierte Nische in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Ihre sehr geringe Blattfläche von nur 11,33 mm² ist eine hocheffiziente Anpassung an trockene Standorte, da sie die Verdunstung minimiert. Die Ausbreitung erfolgt über extrem leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von 0,1239 mg, die problemlos vom Wind über weite Strecken getragen werden können. Als heimische Pflanze ist sie fest in das regionale Ökosystem integriert und stabilisiert den Boden an kargen Stellen. Da sie in Deutschland heimisch ist, bietet sie eine verlässliche Struktur für die Bodenfauna trockener Lebensräume.
Bitte beachte, dass diese Pflanze in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akute Giftigkeit für Thymian-Arten allgemein bekannt ist, solltest du bei Kleinkindern im Garten wachsam sein. Im Zweifelsfall oder bei Unverträglichkeiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.081 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf: Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), an dem die Pflanze die meiste Zeit des Tages direkte Sonne genießen kann.
Bodenbeschaffenheit: Der Boden muss mager, also nährstoffarm (Nährstoffwert 3), und kalkhaltig (Reaktionswert 7) sein.
Wasserbedarf: Halte den Standort trocken (Feuchtewert 3); die Pflanze ist an Wassermangel angepasst und verträgt keine Staunässe.
Pflanzzeit: Setze die Hybride am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Bodenvorbereitung: Falls dein Gartenboden zu fett ist, mische reichlich Sand oder feinen Kies unter, um ihn abzumagern.
Pflege: Ein Rückschnitt ist aufgrund der geringen Höhe von 0,04 m nicht erforderlich; die Pflanze bleibt von Natur aus kompakt.
Vermehrung: Die sehr leichten Samen (0,1239 mg) werden durch den Wind verbreitet und besiedeln gern offene Bodenstellen.
Gute Partnerin: Echtes Labkraut (Galium verum) – es teilt die Vorliebe für sonnige, magere Standorte und setzt mit seinen gelben Blüten einen schönen Kontrast zum dichten Grün.
Bei dieser Pflanze handelt es sich um eine Kreuzung aus dem Frühblühenden Thymian (Thymus praecox) und dem Arznei-Thymian (Thymus pulegioides). Sie gehört zur Ordnung der Lippenblütlerartigen und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wobei sie basenreiche und kalkhaltige Untergründe bevorzugt. Morphologisch ist sie als Halbstrauch definiert, dessen Triebe jedoch nicht verholzen. Mit einer fixen Wuchshöhe von nur 0,04 m bildet sie dichte Polster aus kleinen, breitblättrigen Laubblättern.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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