Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium pallidum
Auch bekannt als: Trifolium pallidum
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An seinen hellen Bluetenkoepfen laesst sich der Blasse Klee (Trifolium pallidum) sofort erkennen. Er ist eine krautige Pflanze, die durch ihre stickstoffbindenden Eigenschaften den Boden in deinem Garten auf ganz natuerliche Weise verbessert. Da er zu den Huelsenfruechtlern (Fabaceae) gehoert, ist er ein wertvoller Partner fuer umliegende Gewaechse, die von den Naehrstoffen profitieren. Mit seinen sehr leichten Samen sorgt er eigenstaendig fuer eine weite Verbreitung auf deinem Grundstueck. Schau doch mal nach, ob dieser unaufdringliche Helfer bereits in deinem Rasen oder einer Wiese eingezogen ist.
Bodenprofi mit Federgewicht: Natuerliche Stickstoffkur fuer deinen Garten.
Der Blasse Klee leistet einen wichtigen Beitrag zur Bodengesundheit, da er als Huelsenfruechtler Stickstoff im Erdreich anreichert und so den Boden aufwertet. Seine Diasporen (Ausbreitungseinheiten) wiegen lediglich 0,92 mg, was die Besiedlung neuer Lebensraeume ueber weite Distanzen durch den Wind ermoeglicht. Als krautige Pflanze mit breiten Blaettern bietet er Struktur in der bodennahen Krautschicht. Da er nicht verholzt, zersetzen sich seine Pflanzenteile im Herbst schnell und fuehren dem Boden wertvolle organische Substanz zu. Diese Dynamik unterstuetzt die Vitalitaet der gesamten Gartengemeinschaft. Durch die Windausbreitung traegt er zudem zur oekologischen Vernetzung verschiedener Gartenbereiche bei. Seine Anwesenheit ist ein Zeichen fuer ein funktionierendes oekologisches Gleichgewicht im Boden.
Bitte beachte, dass der Blasse Klee (Trifolium pallidum) als nicht kindersicher eingestuft wird. Sorge dafuer, dass Kinder die Pflanzenteile nicht verzehren und erklaere ihnen den vorsichtigen Umgang. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen hellen, sonnigen Platz in deinem Garten, idealerweise in einem Wiesenstueck.
Die Pflanzzeit liegt im Fruehling zwischen Maerz und Mai oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Da es sich um eine krautige (nicht verholzende) Pflanze handelt, ist kein Rueckschnitt der weichen Teile waehrend der Saison noetig.
Die Vermehrung erfolgt meist ganz von selbst ueber die leichten Samen, die der Wind verteilt.
Eine spezielle Bodenvorbereitung ist nicht erforderlich, da er sich gut in bestehende Pflanzengemeinschaften integriert.
Lass die vertrockneten Staengel im Winter stehen, um den Boden vor Austrocknung zu schuetzen.
Maessiges Giessen ist nur bei extremer Trockenheit noetig, da er an natuerliche Wiesenstandorte angepasst ist.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie hat aehnliche Standortansprueche und bietet einen schoenen optischen Kontrast.
Der Blasse Klee (Trifolium pallidum) ist ein Vertreter der Familie der Huelsenfruechtler (Fabaceae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlingsbluetenartigen (Fabales). Er besiedelt als krautige Pflanze vorwiegend offene Lebensraeume und verholzt im Gegensatz zu Straeuchern nicht. Auffaellig ist sein Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,92 mg. Diese Leichtigkeit ermoeglicht eine Fernausbreitung durch den Wind, was botanisch als Anemochorie bezeichnet wird. Die breitblaettrige Blattstruktur ist typisch fuer viele heimische Kleearten und dient der optimalen Lichtaufnahme.
2 Videos zu Trifolium pallidum
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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