Bild folgtKI-generierte IllustrationViola canina subsp. montana × riviniana
Mit ihren charakteristischen herzförmigen Blättern fällt (Viola canina subsp. montana × riviniana) sofort auf. Diese besondere Kreuzung ist für deinen Naturgarten wertvoll, da sie als bodennahe, krautige Pflanze – also eine Pflanze, die nicht verholzt – wichtige Nischen besiedelt. Mit einer Blattfläche von etwa 524 Quadratmillimetern bietet sie am Boden Schutz für Kleinstlebewesen. Besonders spannend ist ihre Vermehrungsstrategie über extrem leichte Samen, die sich über weite Strecken verteilen können. Wenn du diese Pflanze in dein Beet integrierst, förderst du die natürliche Vielfalt gebietsfremd Hybriden. Du wirst sehen, wie unkompliziert sich dieses kleine Veilchen in deine Gartenlandschaft einfügt.
Kompakter Bodenschatz: 16 Zentimeter geballte Naturkraft für dein Beet.
Nach aktuellen Daten liegt der ökologische Schwerpunkt dieser Art auf ihrer spezialisierten Ausbreitungsstrategie. Die Samen sind mit rund 0,88 Milligramm sehr leicht, was eine effektive Fernausbreitung ermöglicht und so zur Besiedlung neuer Lebensräume beiträgt. Im Juni bietet die Blütezeit eine zusätzliche Struktur im Gartenjahr. Die relativ großen Blätter mit über 500 Quadratmillimetern Fläche dienen als bodennaher Lebensraum und Feuchtigkeitsspeicher für die Mikrofauna des Bodens. Da es sich um einen heimischen Hybrid handelt, fügt sie sich nahtlos in die regionalen Stoffkreisläufe ein. Auch ohne spezifische Bestäubungsdaten in dieser Datenbank ist sie als Teil der Gattung Viola ein wichtiger Baustein für die floristische Vielfalt.
Bitte beachte, dass dieses Veilchen als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile in den Mund genommen werden. Sollte es dennoch zum Verzehr kommen, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere ist ebenfalls Vorsicht geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.16 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten oder an einem lichten Gehölzrand.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern kein Bodenfrost herrscht.
Achte auf einen humosen, mäßig feuchten Boden ohne Staunässe.
Setze die Pflanzen mit einem Abstand von etwa 15 bis 20 Zentimetern, da sie eine Wuchshöhe von exakt 0,16 Metern erreichen.
Eine Bodenvorbereitung mit reifem Kompost unterstützt das Anwachsen in den ersten Wochen.
Da die Samen mit 0,88 Milligramm sehr leicht sind, verbreitet sich die Pflanze bei Windstille kaum, nutzt aber Luftbewegungen zur Fernausbreitung.
Ein Rückschnitt ist im Regelfall nicht nötig; lass die Blätter als Winterschutz für Bodenorganismen stehen.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) — sie besiedelt ähnliche Lebensräume und ergänzt das Veilchen ökologisch wunderbar.
Dieses Veilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und ist eine natürliche Kreuzung aus dem Berg-Hundsveilchen und dem Hain-Veilchen. In der Region Mitteleuropa findet man solche Hybriden bevorzugt an Waldrändern oder auf Lichtungen, wo beide Elternarten vorkommen. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren kompakten Wuchs von exakt 16 Zentimetern und die breiten, sommergrünen Blätter aus. Als krautige Pflanze zieht sie sich im Winter meist zurück, um im Frühjahr aus ihrem Wurzelstock neu auszutreiben. Die taxonomische Einordnung als Unterart-Kreuzung macht sie zu einem interessanten Beobachtungsobjekt für botanisch interessierte Gärtner.
3 Videos zu Viola canina subsp. montana × riviniana
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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