Bild folgtKI-generierte IllustrationViola lutea subsp. calaminaria
An ihren leuchtend gelben Blüten mit dem typischen Veilchengesicht lässt sich das Galmei-Gelbveilchen (Viola lutea subsp. calaminaria) sofort erkennen. Diese krautige Pflanze ist eine echte Spezialistin für karge Standorte und bringt Farbe in Bereiche, in denen andere Arten aufgeben. In Deinem Garten ist sie ein wertvoller Beitrag zum Erhalt einer seltenen Unterart, die besonders an kühle und nährstoffarme Bedingungen angepasst ist. Da sie mäßig feuchte, aber magere Plätze liebt, bereichert sie Steingärten oder offene Flächen auf ganz besondere Weise. Hast Du schon einmal überlegt, solch einer botanischen Kostbarkeit ein dauerhaftes Zuhause zu geben?
Seltener Spezialist für karge Plätze: Robust, kälteliebend und unverwechselbar.
Obwohl für diese Unterart aktuell keine spezifischen Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, ist sie als Teil der heimischen Flora ein wichtiger Baustein der Biodiversität. Die sehr leichten Samen (0,58 mg) werden durch den Wind verbreitet, was der Pflanze hilft, neue Nischen im Garten zu besiedeln. Als krautige Pflanze auf mageren Standorten bietet sie Struktur in einem Lebensraum, der oft durch Gräser dominiert wird. Durch die Ansiedlung dieser seltenen Art förderst Du die genetische Vielfalt in Deiner Region. Ihr Wert liegt besonders in ihrer Spezialisierung auf kühle, nährstoffarme Nischen, die von vielen herkömmlichen Gartenpflanzen gemieden werden.
Das Galmei-Gelbveilchen ist als nicht kindersicher eingestuft. Achte bitte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile zu sich nehmen. Sollte es dennoch zu einem Verzehr gekommen sein, kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.144 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit das Veilchen ausreichend Energie für die Blütenbildung hat.
Bodenbeschaffenheit: Die Pflanze ist ein Schwachzehrer (Magerzehrer), daher sollte der Boden nährstoffarm sein; dünge auf keinen Fall nach.
Ellenberg Feuchte 4: Achte darauf, dass der Boden frisch (mäßig feucht) bleibt, aber vermeide Staunässe durch gute Drainage.
Bodenreaktion: Ein neutraler bis schwach saurer Untergrund ist ideal für ein gesundes Wachstum.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Vermehrung: Die Pflanze breitet sich durch sehr leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) über den Wind selbstständig aus.
Gute Partnerin: Der Schaf-Schwingel (Festuca ovina) – er teilt die Vorliebe für magere, sonnige Standorte und bildet einen schönen, grasigen Kontrast.
Das Galmei-Gelbveilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Es ist in den kühleren Regionen Mitteleuropas beheimatet und besiedelt dort bevorzugt offene Standorte in montanen oder nördlichen Lagen. Sein natürlicher Lebensraum sind Schwachzehrer-Standorte (nährstoffarme Flächen), die neutral bis schwach sauer reagieren. Als breitblättrige, nicht verholzte Pflanze ist es perfekt an die klimatischen Bedingungen alpiner oder nördlicher Zonen angepasst, was sich in seinem hohen Kältebedürfnis widerspiegelt.
3 Videos zu Galmei-Gelbveilchen
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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