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Wissenschaftliche StudieCC BY 4.02021

Lokale und landschaftliche Merkmale beeinflussen die Vielfalt und Merkmale von Stadtbienen

Originaltitel: Local and landscape features constrain the trait and taxonomic diversity of urban bees

Landscape EcologyDOI: 10.1007/s10980-021-01370-z33× zitiert

Kernaussagen

1

Größere Gärten beherbergen eine deutlich höhere Anzahl an Bienenarten und einzelnen Individuen.

Mittlere Evidenz
2

Überraschenderweise weisen Gärten in stark bebauten städtischen Gebieten oft eine höhere Vielfalt an Bienenarten auf als Gärten in ländlicheren Umgebungen.

Mittlere Evidenz
3

Die Verstädterung filtert bestimmte Bienenarten heraus: Besonders Bienen, die ihre Nester selbst graben, kommen in der Stadt besser voran als solche, die vorhandene Hohlräume nutzen.

Mittlere Evidenz

Zusammenfassung

Lokale und landschaftliche Merkmale beeinflussen die Vielfalt und Merkmale von Stadtbienen

Kernaussagen

1. Kernaussage

Aussage: Größere Gärten beherbergen eine deutlich höhere Anzahl an Bienenarten und einzelnen Individuen.

Evidenz: Untersuchung von 18 Gärten; statistisch positiver Zusammenhang zwischen Gartenfläche und Artenreichtum.

Confidence: medium

Zitat:

"We found that increased garden size was positively associated with bee species richness and abundance."

2. Kernaussage

Aussage: Überraschenderweise weisen Gärten in stark bebauten städtischen Gebieten oft eine höhere Vielfalt an Bienenarten auf als Gärten in ländlicheren Umgebungen.

Evidenz: Analyse der Bodenbedeckung im 2-km-Umkreis der Untersuchungsstandorte.

Confidence: medium

Zitat:

"Somewhat counterintuitively, we found that urban cover surrounding gardens (2 km) was positively associated with bee species richness."

3. Kernaussage

Aussage: Die Verstädterung filtert bestimmte Bienenarten heraus: Besonders Bienen, die ihre Nester selbst graben, kommen in der Stadt besser voran als solche, die vorhandene Hohlräume nutzen.

Evidenz: Vergleich von funktionellen Merkmalen wie Nistverhalten und Körperbau bei 3537 Exemplaren.

Confidence: medium

Zitat:

"Urban cover was also associated with the prevalence of certain bee traits, such as bees that excavate nests over those who rent."

Methodik

Die Forscher sammelten Wildbienen mit Netzen und Fallen in 18 Stadtgärten über sechs Zeiträume hinweg. Anschließend wurden die Arten bestimmt und ihre körperlichen Merkmale (wie Größe und Nistweise) mit der Gartenumgebung und der Stadtstruktur verglichen.

Stichprobe: 3537 Bienenexemplare aus 18 Stadtgärten an der Zentralküste Kaliforniens, USA.

Limitationen

Die Studie wurde in einer spezifischen klimatischen Region (Kalifornien) durchgeführt; die Ergebnisse zur positiven Wirkung von Urbanisierung könnten in Regionen mit anderer Flora oder Bebauungsdichte abweichen.

Zusammenfassung

Diese Studie verdeutlicht, dass Stadtgärten keine zweitklassigen Lebensräume sind, sondern als wichtige Zufluchtsorte für Wildbienen fungieren. Die Größe des Gartens ist dabei ein entscheidender Faktor für die Menge und Vielfalt der Tiere. Interessanterweise scheint eine dichte städtische Bebauung in der Umgebung den Artenreichtum in den Gärten sogar zu erhöhen, was Gärten zu kritischen 'Oasen' in der Betonwüste macht. Allerdings verändert die Stadt die Zusammensetzung der Bienenwelt: Arten, die ihre Nester selbst im Boden graben, sind dort erfolgreicher als solche, die auf fertige Hohlräume angewiesen sind.

Praktische Empfehlung: Schaffen Sie in Ihrem Garten möglichst große, zusammenhängende Blühflächen und lassen Sie offene Bodenstellen frei, da die Studie zeigt, dass besonders bodengrabende Bienenarten von städtischen Gartenstrukturen profitieren.


Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und muss vor Veröffentlichung geprüft werden. Summarized by: AI | Study ID: 823dffaf-6603-433f-b4fa-733fb47a5ee2

Methodik

Studiendesign

Die Forscher sammelten Wildbienen mit Netzen und Fallen in 18 Stadtgärten über sechs Zeiträume hinweg. Anschließend wurden die Arten bestimmt und ihre körperlichen Merkmale (wie Größe und Nistweise) mit der Gartenumgebung und der Stadtstruktur verglichen.

Stichprobe

3537 Bienenexemplare aus 18 Stadtgärten an der Zentralküste Kaliforniens, USA.

Einschränkungen

Die Studie wurde in einer spezifischen klimatischen Region (Kalifornien) durchgeführt; die Ergebnisse zur positiven Wirkung von Urbanisierung könnten in Regionen mit anderer Flora oder Bebauungsdichte abweichen.

Abstract

Abstract Context There is concern that urbanization threatens bees, a diverse group of economic importance. The impact of urbanization on bees is likely mediated by their phenotypic traits. Objectives We examine how urban cover and resource availability at local and landscape scales influences both species taxonomic and functional diversity in bees. Methods We used a combination of aerial netting and pan traps across six sampling periods to collect wild bees in 18 urban gardens spanning more than 125 km of the California central coast. We identified 3537 specimens to genus and, when possible, to species to obtain species richness and abundance at each site. For each species we measured a suite of bee traits, including body size, sociality, nesting location, nesting behavior, pollen-carrying structure, parasitism, and lecty. Results We found that increased garden size was positively associated with bee species richness and abundance. Somewhat counterintuitively, we found that urban cover surrounding gardens (2 km) was positively associated with bee species richness. Urban cover was also associated with the prevalence of certain bee traits, such as bees that excavate nests over those who rent, and bees with non-corbiculate structures. We suggest that urban habitats such as gardens can host a high number of bee species, but urbanization selects for species with specific traits. Conclusions These findings illustrate that local and landscape features both influence bee abundance, species richness, and the frequency of specific traits. We highlight the importance of trait-based approaches for assessing biodiversity in urban landscapes, and suggest conceptualizing urbanization as a process of habitat change rather than habitat loss.

Themen

biodiversitätgarten

Quellenhinweis

Diese Studie wurde über OpenAlex importiert und ist unter der Lizenz CC BY 4.0 frei verfügbar.

Originalquelle: https://doi.org/10.1007/s10980-021-01370-z

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