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Aconitum anthora
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Auch bekannt als: Gift-Eisenhut
Du erkennst den Feinblättrigen Eisenhut (Aconitum anthora) sofort an seinen blassgelben, helmförmigen Blüten und den extrem fein zerteilten, fast farnartigen Blättern. Da die Pflanze in der Natur gefährdet ist, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der regionalen Flora. Sie besetzt eine ökologische Nische auf mageren Standorten, die nur wenige Spezialisten füllen können. Wenn du nach einer markanten, geschichtsträchtigen Wildpflanze für trockene Plätze suchst, ist dieser Eisenhut genau das Richtige für dich.
Gelber Alpenglanz: Diese seltene Kostbarkeit bringt Kalkfels-Flair in deinen Garten.
Der Feinblättrige Eisenhut ist ein wichtiger Bestandteil spezialisierter Lebensgemeinschaften auf Kalkstandorten. Er bietet Insekten mit ausreichend Kraft und langen Rüsseln, die die komplexen Helmblüten öffnen können, eine wertvolle Nahrungsquelle. Da die Art in vielen Regionen selten ist, dient die Kultur im Garten dem Ex-situ-Artenschutz (Schutz einer gefährdeten Art außerhalb ihres natürlichen Standorts). Im Winter bieten die vertrockneten Stängel wertvollen Rückzugsort für Arthropoden (Gliederfüßer wie Insekten und Spinnen). Er fördert so die Biodiversität in einem Gartenbereich, der für viele andere Pflanzen zu trocken und nährstoffarm wäre.
Vorsicht: Diese Pflanze ist in allen Teilen hochgiftig und absolut nicht kindersicher. Sie enthält Aconitin, eines der stärksten Pflanzengifte, das bereits bei Berührung durch die Haut aufgenommen werden kann. Halte Kinder und Haustiere unbedingt von der Pflanze fern.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0,539 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Feinblättrige Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sein Verbreitungsschwerpunkt liegt in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas, wobei er besonders in den österreichischen Alpen auf Kalk anzutreffen ist. Er besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felsfluren. Ein markantes Merkmal ist die gelbe Blütenfarbe, die ihn deutlich vom bekannteren Blauen Eisenhut (Aconitum napellus) unterscheidet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.