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Aconitum cammarum
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Auch bekannt als: Aconitum × cammarum
Du erkennst den Garten-Eisenhut (Aconitum cammarum) sofort an seinen imposanten, tiefblauen bis violetten Blüten, die wie ein schützender Helm geformt sind, und an den tief eingeschnittenen, dunkelgrünen Blättern. Die Pflanze wächst straff aufrecht und wird oft über einen Meter hoch. In Österreich ist diese Staude heimisch, während sie in Deutschland und der Schweiz als Neophyt (eingebürgerte Pflanze) gilt. Da die Datenlage zu Bestäubern derzeit keine konkreten Arten nennt, schätzt man ihn im Garten vor allem für seine Strukturkraft in schattigen Bereichen. Wenn du einen kühlen, feuchten Platz unter Bäumen hast, ist er eine majestätische Wahl für dein Beet.
Majestätische blaue Blütenhelme für kühle und schattige Gartenbereiche.
In Österreich ist der Garten-Eisenhut als heimische Art fest in die regionale Flora integriert. In Deutschland und der Schweiz wird er als Neophyt (eine Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) eingestuft, wobei er sich vor allem in der Nähe von Gärten etabliert hat. Konkrete Bestäuberdaten oder Beziehungen zu Raupen liegen für diese spezifische Art in der Datenbank nicht vor. Dennoch bietet er durch seine späte Blütezeit und seinen hohen Wuchs einen wertvollen vertikalen Strukturbeitrag in naturnahen Gärten, insbesondere an Standorten, die für viele andere Blühpflanzen zu dunkel oder zu kühl sind.
Achtung: Der Garten-Eisenhut ist in allen Teilen hochgiftig und absolut nicht kindersicher. Das enthaltene Aconitin kann bereits bei Berührung durch die Haut aufgenommen werden und zu schweren Vergiftungen führen. Trage bei der Gartenarbeit stets Handschuhe und halte Haustiere von der Pflanze fern.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,949 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Garten-Eisenhut (Aconitum cammarum) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist eine Hybride (Kreuzung verschiedener Arten), die ursprünglich aus den Gebirgsregionen stammt. Er ist in Österreich heimisch und wird in der deutschen Roten Liste in der Kategorie D (Datenlage unzureichend) geführt. Botanisch auffällig ist das oberste Kelchblatt, das sich helmartig über die eigentlichen Nektarblätter wölbt, was der Gattung ihren Namen gab.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.