Bild folgtKI-generierte IllustrationAcronicta aceris
Auch bekannt als: Ahorn-Rindeneule, Ahorneule, Roßkastanieneule
An ihren auffällig hellgrauen, fein dunkel gezeichneten Vorderflügeln und der beachtlichen Flügelspannweite von bis zu 45 Millimetern lässt sich die Ahorneule (Acronicta aceris) sofort erkennen. In Deinem Garten ist dieser Nachtfalter ein heimischer Gast, der warme Lagen bevorzugt. Die Raupe ist mit ihrer dichten, gelben Behaarung und den markanten, rhombenförmigen weißen Flecken auf dem Rücken fast noch auffälliger als der Falter selbst. Das Tier bringt pro Jahr meist eine Generation hervor, wobei die Eier einzeln an die Blätter der Futterbäume abgelegt werden. Als polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) eingestufte Art ernährt sich die Raupe von den Blättern heimischer Gehölze wie dem Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus), dem Spitz-Ahorn (Acer platanoides) oder der Stieleiche (Quercus robur). Die erwachsenen Falter fliegen von April bis September und suchen Nektar an blühenden Gehölzen wie der Sal-Weide (Salix caprea) oder an blühenden Obstbäumen im Frühling. Den Winter überdauert das Tier als Puppe (Ruhestadium während der Wandlung zum Falter). Du kannst die Art fördern, indem Du herabgefallenes Laub unter Ahornbäumen liegen lässt und auf chemische Spritzmittel verzichtest.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Ahorneule sticht und beißt nicht. Da die Raupen sehr dicht behaart sind, sollten empfindliche Personen sie nicht direkt mit bloßen Händen berühren, um leichte Hautreizungen zu vermeiden.
Die Ahorneule gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist ein in Mitteleuropa weit verbreiteter Nachtfalter. Mit einer Körpermasse von etwa 0,05 Gramm zählt sie zu den größeren Vertretern ihrer Gattung (Acronicta). Charakteristisch ist die hellgraue Grundfärbung, die auf Baumrinde eine perfekte Tarnung bietet. In der Schweiz wurden zwischen 1979 und 2021 insgesamt 131 Beobachtungen dokumentiert, was ihre regelmäßige, wenn auch lokalisierte Präsenz belegt.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →