Bild folgtKI-generierte IllustrationAcronicta cuspis
Auch bekannt als: Erlen-Pfeileule
Typisch fuer die Erlen-Pfeileule (Acronicta cuspis) ist die feine, schwarze Zeichnung in Form kleiner Dolche auf den aschgrauen Vorderfluegeln. Dieser eher grosse Eulenfalter bildet pro Jahr meist eine Generation aus, die vor allem in kuehleren Lagen heimisch ist. Nach der Paarung legt das Weibchen seine Eier an die Blaetter der Futterpflanzen ab. Im Fruehling und Sommer besuchen die Falter zur Nektaraufnahme bluehende Gehoelze, waehrend die Raupe als oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) gilt und sich bevorzugt von der Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) oder der Haenge-Birke (Betula pendula) ernaehrt. Auffaellig ist die Behaarung der Raupen, die man oft bis in den September an den Wirtsbaeumen finden kann. Das Tier ueberwintert als Puppe (letztes Entwicklungsstadium vor dem Falter) in einem festen Kokon, der haeufig in Rindenritzen oder am Boden verborgen liegt. Um diesen Schmetterling zu foerdern, solltest du heimische Erlen oder Birken in deinen Garten integrieren und auf den Einsatz von Insektiziden verzichten. Ein naturbelassener Bereich mit Altbaumschraeglagen oder Totholz bietet den Puppen den noetigen Schutz fuer die kalten Monate.
Die Erlen-Pfeileule ist voellig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gaerten. Sie besitzt keinen Stachel und beisst nicht. Da sie regional seltener wird, sollte man gefundene Puppen an ihrem Ort belassen und die Larven nicht stoeren.
Die Erlen-Pfeileule gehoert zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, in feuchten Waeldern und Gaerten mit entsprechendem Baumbestand verbreitet. Mit einer nennenswerten Koerpermasse von rund 0,05 Gramm gehoert sie zu den kraeftigeren Nachtfaltern der Region. Von der sehr aehnlichen Dreizack-Pfeileule laesst sie sich oft nur durch eine genaue Untersuchung der Hinterfluegel oder der Raupenmerkmale sicher unterscheiden.
Körpergröße
large
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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