Bild folgtKI-generierte IllustrationAdenostyles alliariae x alpina
An seinen gewaltigen, fast herzförmigen Blättern lässt sich der Alpendost-Bastard (Adenostyles alliariae x alpina) sofort erkennen. Diese Pflanze ist ein wahrer Strukturgeber für kühle, feuchte Gartenbereiche und schützt mit ihrer enormen Blattfläche den Boden vor Austrocknung. Da es sich um eine spezialisierte Art der Bergregionen handelt, bereichert sie deinen Garten um eine urwüchsige, alpine Note. Für die Tierwelt bietet das dichte Laub wertvollen Rückzugsraum und beschattet den Boden für wichtige Bodenorganismen (Edaphon). Wenn du einen schattigen, eher feuchten Platz hast, ist dieser robuste Bergbewohner eine hervorragende Wahl für dich.
Alpine Urwüchsigkeit für kühle Schattenplätze mit beeindruckendem Blattwerk.
Aufgrund der enormen Blattfläche von 74753,34 mm² leistet diese Art einen wichtigen Beitrag zum Kleinklima im Garten. Die dichte Belaubung verhindert die Erosion und bewahrt die Bodenfeuchtigkeit, was besonders für Amphibien und nützliche Bodenlebewesen wichtig ist. Als krautige Pflanze liefert sie organisches Material für den Humusaufbau. In Gebirgslagen ist sie fester Bestandteil stabiler Pflanzengesellschaften, die den Boden in Hanglagen festigen. Auch wenn für diesen spezifischen Hybrid keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, dient die Gattung in ihrer Heimat als wichtige Strukturpflanze.
Der Alpendost-Bastard ist nicht kindersicher und sollte mit Vorsicht gepflanzt werden. Die Pflanze enthält, wie viele Arten ihrer Gattung, Pyrrolizidinalkaloide (natürliche Abwehrstoffe gegen Fraßfeinde), die bei Verzehr gesundheitsschädlich sein können. In Haushalten mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren ist daher ein unzugänglicher Standort ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.72 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten oder lichten Schatten, idealerweise an einer kühlen Gartenstelle.
Der Boden sollte nährstoffreich, humos und dauerhaft frisch bis feucht sein.
Achte auf eine exakte Wuchshöhe von 0.72 m bei der Planung deines Beetes.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühling zwischen März und Mai oder im Herbst ab September.
Halte aufgrund der großen Blätter einen Pflanzabstand von etwa 50 bis 60 Zentimetern ein.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Ein Rückschnitt der abgeblühten Stängel im Spätherbst fördert die Vitalität im nächsten Jahr.
Gute Partnerin: Die Echte Geißbart (Aruncus dioicus) – sie teilt die Vorliebe für kühle, feuchte Halbschattenlagen und ergänzt das Blattwerk ideal.
Dieser Korbblütler (Asteraceae) ist ein natürlicher Hybrid aus dem Grauen und dem Grünen Alpendost. In der Natur findet man ihn vor allem in den Hochstaudenfluren (nährstoffreiche Pflanzengesellschaften feuchter Standorte) und Bergwäldern der Alpen und Mittelgebirge. Er erreicht eine exakte Wuchshöhe von 0.72 m und gehört zur Gruppe der krautigen, nicht verholzenden Pflanzen. Besonders auffällig ist die Blattfläche von über 74000 mm², was ihn zu einem effektiven Bodendecker im Halbschatten macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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