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Adiantum tenerum
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Auch bekannt als: Adiantum tenerum
Unverwechselbar ist der Zarte Frauenhaarfarn (Adiantum tenerum) durch seine fächerförmigen, fast durchscheinenden Blattsegmente an drahtigen, dunklen Stielen. Er bietet ein wichtiges Mikroklima (kleinräumiges Klima) für bodennah lebende Arten wie den Alpensalamander (Salamandra atra), die Schutz vor Austrocknung suchen. Mit seiner filigranen Optik bringst du eine urwüchsige Atmosphäre in deine schattigen Beete. Wenn du einen kühlen, feuchten Platz hast, ist dieser Farn eine wunderbare Ergänzung für deinen Garten.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Als Sporenpflanze produziert der Zarte Frauenhaarfarn weder Blüten noch Nektar, weshalb er keine direkte Nahrungsquelle für Bestäuber wie Bienen darstellt. Dennoch ist er für das Ökosystem wertvoll, da seine Wedel ein feuchtes Mikroklima (besonderes Kleinklima) am Boden bewahren. Dies bietet Lebensraum für feuchtigkeitsliebende Insekten und Spinnentiere. Auch Amphibien nutzen die dichten Bestände gern als Rückzugsort vor der Tageshitze. Er trägt somit zur strukturellen Vielfalt und Feuchtigkeitsregulierung in deinem Garten bei. Konkrete Bestäubungsdaten liegen aufgrund der Vermehrungsbiologie von Farnen nicht vor.
Der Zarte Frauenhaarfarn ist als nicht kindersicher eingestuft. Da er als schwach giftig gilt, solltest du darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verschlucken. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Doppelgängern besteht aufgrund der markanten, fächerförmigen Blätter in unseren Gärten nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Zarte Frauenhaarfarn (Adiantum tenerum) gehört zur Familie der Saumfarngewächse (Pteridaceae). In der Region ist er vor allem an kalkreichen, sickerfeuchten Standorten zu finden, wo er oft direkt aus schattigen Felsspalten wächst. Charakteristisch sind die wedelartigen Blätter, deren Segmente an den Rändern die Sporenkapseln unter umgebogenen Blatträndern verbergen. Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet er dichte Horste (büschelartiger Wuchs). Er bevorzugt Lagen mit hoher Luftfeuchtigkeit und ist ein typischer Vertreter spezialisierter Schluchtwaldgesellschaften.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.