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Aegilops cylindrica
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Auch bekannt als: Walch
Wer den Zylindrischen Walzenweizen (Aegilops cylindrica) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die schmalen, langen Ähren wirken wie perfekt geformte Zylinder. Als wilder Verwandter unseres Kulturbetreibers bringt dieses Gras eine urwüchsige Ästhetik in sonnige Gartenbereiche. Obwohl keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, bereichert es die Struktur deines Gartens und bietet Vögeln im Winter wertvolle Nahrung durch seine schweren Samen. Wenn du eine Schwäche für natürliche Trockenwiesen hast, liegst du mit diesem Gras genau richtig.
Urwüchsiger Weizenverwandter mit 0,45 m Höhe für sonnige Trockenstellen.
Da der Zylindrische Walzenweizen ein Windbestäuber ist, produziert er keinen Nektar für Insekten. Dennoch ist er ökologisch wertvoll: Seine für Gräser recht schweren Samen von über 21 mg sind ein wichtiges Winterfutter für Körnerfresser wie den Stieglitz (Carduelis carduelis). Die dichten Halme bieten zudem Unterschlupf für bodennah lebende Laufkäfer und andere nützliche Bodenbewohner. In deinem Naturgarten dient er als wichtiges strukturbildendes Element, das die natürliche Vielfalt von Trockenbiotopen nachahmt.
Diese Pflanze gilt als nicht kindersicher. Der Grund sind die langen Grannen (borstige Fortsätze an den Ähren), die bei Berührung in die Haut eindringen oder bei Haustieren in Ohren und Pfoten stecken bleiben können. Eine chemische Giftigkeit ist nicht bekannt, aber die mechanische Verletzungsgefahr durch die scharfen Grannen erfordert Vorsicht bei der Standortwahl.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,449 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Zylindrische Walzenweizen (Aegilops cylindrica) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist eng mit dem heutigen Weizen verwandt. Er besiedelt bevorzugt Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Rohbodenflächen) sowie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Mit einer Wuchshöhe von genau 0,45 m bleibt er kompakt und überschaubar. Charakteristisch sind die ungestielten Ährchen, die fest am Halm anliegen und so die namensgebende Walzenform bilden, die ihn für Laien leicht erkennbar macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.