Bild folgtKI-generierte IllustrationAgrimonia repens
Auch bekannt als: Agrimonia repens
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Wer den Kriechenden Odermennig (Agrimonia repens) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren langen, leuchtend gelben Blütenkerzen und den tief gezähnten, gefiederten Blättern bringt sie Struktur in naturnahe Gartenbereiche. Diese Art ist besonders wertvoll für ökologische Übergangszonen wie Säume (Grenzbereiche zwischen Gehölzen und Freiflächen), da sie robust ist und auch im Halbschatten zuverlässig gedeiht. Sie dient als verlässliche Nahrungsquelle für verschiedene Bestäuber während der Sommermonate und bietet Deckung am Boden. Für dich als Gärtner ist sie eine dankbare Wahl, wenn du eine gebietsfremd Staude suchst, die sich fast von selbst pflegt. Hast du schon eine passende Ecke an deinem Zaun oder Heckenrand für diesen gelben Sommerboten gefunden?
Robuster Bodendecker mit goldgelben Blütenkerzen für naturnahe Gartenränder.
Nach aktuellen ökologischen Beobachtungen fungiert der Kriechende Odermennig als wichtige Tankstelle in Gartenbiotopen. Seine zahlreichen Blüten bieten Pollen und Nektar für eine Vielzahl fliegender Insekten, die in den Sommermonaten nach Nahrung suchen. Durch seinen niedrigen, teppichartigen Wuchs schafft er zudem ein geschütztes Kleinklima für bodenbewohnende Lebewesen. Die speziellen Klettfrüchte, die sich nach der Blüte bilden, nutzen das Fell vorbeistreifender Tiere zur Fernausbreitung. Selbst im Winter haben die vertrockneten Blütenstände einen Nutzen, da sie als Versteck für Insektenlarven dienen können. So leistet die Pflanze einen kontinuierlichen Beitrag zur biologischen Vielfalt in deinem Garten.
Bitte beachte, dass der Kriechende Odermennig in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist. Es ist daher ratsam, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite kleiner Kinder zu pflanzen. Im Falle eines unbeabsichtigten Verzehrs oder bei Unsicherheiten wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, ideal sind Ränder von Hecken oder Gehölzgruppen.
Boden: Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche, eher trockene bis mäßig feuchte Böden; sie ist insgesamt sehr anpassungsfähig.
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Frost herrscht.
Pflanzabstand: Plane etwa 30 bis 40 Zentimeter Abstand ein, damit sich die Ausläufer gut entfalten können.
Wässern: In der Anwachsphase ist regelmäßiges Gießen wichtig, etablierte Pflanzen überstehen auch Trockenperioden gut.
Pflege: Ein Rückschnitt der alten Stängel sollte erst im Spätwinter erfolgen, um Überwinterungsgästen Schutz zu bieten.
Vermehrung: Die Pflanze lässt sich leicht durch Teilung des Wurzelstocks oder durch die natürliche Selbstaussaat vermehren.
Gute Partnerin: Die Echte Betonie (Betonica officinalis) eignet sich hervorragend, da sie ähnliche Standorte besiedelt und einen schönen farblichen Kontrast bildet.
Der Kriechende Odermennig (Agrimonia repens) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Er ist in Mitteleuropa heimisch und besiedelt natürlicherweise Ruderalfluren (vom Menschen beeinflusste Flächen mit lockerem Boden) sowie Waldränder. Ein besonderes Merkmal ist sein kriechendes Rhizom (unterirdischer Wurzelstock), durch das er im Gegensatz zu verwandten Arten dichte Teppiche bilden kann. Die Blütenstände sind traubig angeordnet, wobei die kleinen Einzelblüten von unten nach oben aufblühen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →