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Agrostis alpina
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Du erkennst das Alpen-Straußgras (Agrostis alpina agg.) an seinen hauchfeinen, oft rötlich angehauchten Blütenrispen (verzweigte Blütenstände), die wie ein zarter Nebelschleier über den dichten Blatthorsten schweben. Als heimische Artengruppe ist dieses Gras eine wertvolle Bereicherung für sonnige Standorte mit nährstoffarmen Böden. Es bringt eine natürliche Leichtigkeit in den Garten und dient als wichtiger Strukturgeber für bodennah lebende Tiere. Da es in Deutschland indigen (einheimisch) ist, fügt es sich perfekt in ökologische Pflanzkonzepte ein. Wenn du eine Vorliebe für filigrane Wildgräser hast, ist diese Art genau die richtige Wahl für deine Gartenbeete.
Filigraner Gebirgscharme: Ein heimisches Magergras für sonnige Garteninseln.
In deinem Naturgarten übernimmt dieses heimische Gras eine wichtige Funktion als Lebensraumspender. Die dichten Horste bieten vielen bodenbewohnenden Insekten und Spinnentieren Schutz vor Witterung und Fressfeinden. Da es sich um eine indigene Artengruppe handelt, ist sie perfekt in das heimische Ökosystem integriert. Auch wenn für diese spezifische Gruppe keine detaillierten Bestäubungsdaten zu Insekten vorliegen, sind Gräser grundsätzlich wichtig für die Bodenfestigung und den Wasserhaushalt in Magerbeeten. Die Samenstände dienen im Herbst und Winter zudem als Versteckmöglichkeit für Kleinstlebewesen.
Das Alpen-Straußgras ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Dies begründet sich meist durch die scharfen Kanten der Blätter oder die feinen Grannen (borstenartige Fortsätze an den Samen), die bei Kontakt zu Hautreizungen führen können. Es ist jedoch nicht giftig und es besteht keine Verwechslungsgefahr mit gefährlichen Pflanzenarten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,082 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Alpen-Straußgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und bildet eine Gruppe eng verwandter Arten. Es ist in Deutschland heimisch und besiedelt natürlicherweise kalkhaltige Magerrasen sowie felsige Standorte in Gebirgslagen. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet dichte Horste (kompakte Pflanzenbüschel), ohne Ausläufer zu bilden. Die schmalen, oft borstenartig eingefalteten Blätter sind eine Anpassung an sonnige, exponierte Lagen. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist es ein Spezialist für karge Lebensräume.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.