Bild folgtKI-generierte IllustrationAgrotis ipsilon
Auch bekannt als: Gemeine Kräuterflur-Bodeneule, Ipsiloneule, Ypsiloneule
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An dem dunklen, dolchartigen Fleck auf den Vorderflügeln lässt sich die Ypsiloneule (Agrotis ipsilon) sofort erkennen. Dieser große Nachtfalter gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und wiegt nur etwa 0,06 Gramm. Da die Art polyphag (als Raupe an vielen verschiedenen Pflanzen fressend) ist, findest du sie in fast jedem naturnahen Garten. Die Raupen schlüpfen aus Eiern, die das Weibchen meist bodennah ablegt. Während die Falter im Mai und Juni an blühenden Gehölzen wie dem Eingriffligen Weißdorn (Crataegus monogyna) Nahrung suchen, bevorzugen sie im Hochsommer den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare). Die Raupen ernähren sich von den Wurzeln und Blättern verschiedener Wildkräuter. Im Gegensatz zu vielen anderen Faltern überwintert dieses Tier als Larve (Raupe) im Boden oder in der Streuschicht. Du kannst die Art fördern, indem du Beete nicht zu akkurat säuberst und im Herbst eine schützende Laubschicht belässt. So finden die Larven ausreichend Schutz vor Frost, um im nächsten Mai als Falter zu schlüpfen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Ypsiloneule besitzt weder Stachel noch Beißwerkzeuge, die dem Menschen gefährlich werden könnten. Es gibt keine besonderen Schutzvorschriften, doch sollte man die im Boden ruhenden Larven bei der Gartenarbeit schonen.
Die Ypsiloneule (Agrotis ipsilon) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und bevorzugt warme Standorte. Man erkennt sie an ihrer beachtlichen Körpergröße und der charakteristischen Zeichnung auf den Vorderflügeln, die an ein liegendes Ypsilon erinnert. Als Generalist besiedelt sie verschiedene Lebensräume, wobei die Raupen eine Vielzahl von Pflanzenarten als Nahrung nutzen können.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
1 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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