Bild folgtKI-generierte IllustrationAlchemilla acutiloba
Auch bekannt als: Alchemilla acutiloba
An ihren scharf gezackten, fächerartigen Blättern lässt sich der Spitzlappige Frauenmantel (Alchemilla acutiloba) sofort erkennen. Du siehst oft am frühen Morgen kleine Wassertropfen an den Blatträndern glitzern – ein faszinierendes Schauspiel der Natur. Als einheimische Art (indigen) ist sie perfekt an unser Klima in Deutschland und der Schweiz angepasst und trägt zur Stabilität deines Garten-Ökosystems bei. Die Pflanze besetzt im Halbschatten wichtige Nischen und dient als natürlicher Bodenfestiger. Da sie als Mittelzehrer (Pflanzen mit mäßigem Nährstoffbedarf) gilt, ist sie herrlich unkompliziert. Hol dir dieses robuste Stück Urwüchsigkeit in deinen Garten.
Robuster Überlebenskünstler mit magischen Wassertropfen für deinen Halbschatten.
Ökologisch punktet der Spitzlappige Frauenmantel (Alchemilla acutiloba) durch seine VAR Mykorrhiza (vesikulär-arbuskuläre Mykorrhiza). Dabei handelt es sich um eine enge Symbiose zwischen den Pflanzenwurzeln und Pilzen im Boden, die den Nährstoffaustausch verbessert und das Bodenleben vitalisiert. Da die Art in unserer Region indigen (heimisch) ist, fügt sie sich nahtlos in die bestehenden Nahrungsnetze ein. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten fehlen, bietet das dichte Blattwerk wertvollen Lebensraum und Schutz für bodennah lebende Kleintiere. Als Bestandteil heimischer Pflanzengesellschaften fördert sie die natürliche Vielfalt direkt vor deiner Haustür.
Achtung: Der Spitzlappige Frauenmantel (Alchemilla acutiloba) wird laut aktuellen Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten besteht bei genauer Betrachtung der typischen Blattform kaum.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.65 m
Damit der Spitzlappige Frauenmantel (Alchemilla acutiloba) gut gedeiht, solltest du ihn im Halbschatten platzieren.
Boden: Er bevorzugt frische (mäßig feuchte) Standorte und eine normale Gartenerde ohne Staunässe.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer (normaler Nährstoffbedarf) benötigt er keine speziellen Düngergaben, Kompost im Frühjahr reicht völlig aus.
Pflanzzeit: Du kannst ihn von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, sofern der Boden frostfrei ist.
Pflege: Die Pflanze ist sehr pflegeleicht; ein Rückschnitt der verblühten Stängel kann die Selbstaussaat begrenzen, ist aber für die Vitalität nicht notwendig.
Vermehrung: Er breitet sich durch Selbstaussat oder Teilung des Wurzelstocks aus.
Kombination: Eine gute Nachbarin ist die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) – beide teilen die Vorliebe für frische Böden und ergänzen sich optisch hervorragend.
Der Spitzlappige Frauenmantel (Alchemilla acutiloba) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Er ist in Deutschland und der Schweiz heimisch und gilt laut Roter Liste als nicht gefährdet. Typischerweise besiedelt er frische Wiesen und Weiden. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre behaarten Stängel und die namensgebenden, spitz zulaufenden Blattlappen aus, während die unscheinbaren, gelbgrünen Blütenstände keinen auffälligen Kronschmuck besitzen.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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