Bild folgtKI-generierte IllustrationAlchemilla alneti
Auch bekannt als: Alchemilla alneti
Typisch fuer den Erlen-Frauenmantel (Alchemilla alneti) sind seine gefalteten, fächerförmigen Blätter, auf denen sich am Morgen oft glitzernde Wassertropfen sammeln. Als heimische Wildpflanze ist sie ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gärten, da sie dichte Teppiche bildet und so den Boden vor Austrocknung schützt. Da für diese spezielle Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, schätzen wir sie vor allem als strukturbildendes Element, das Feuchtigkeit im Garten hält. Durch die Guttation (Ausscheidung von flüssigem Wasser über die Blattränder) bietet sie kleinen Insekten eine wichtige Trinkquelle in den frühen Morgenstunden. Wenn du eine kühle, feuchte Ecke in deinem Garten ökologisch aufwerten möchtest, ist dieser Frauenmantel eine hervorragende Wahl.
Der robuste Feuchtigkeitsspeicher aus den Alpen für deine schattigen Gartenecken.
In der ökologischen Gartenkultur dient der Erlen-Frauenmantel primär als Boden- und Feuchtigkeitsschützer. Da keine spezifischen Daten zu Bestäuberbesuchen vorliegen, konzentriert sich sein Nutzen auf die Bereitstellung von Mikrohabitaten (kleinsten Lebensräumen) unter seinem dichten Blattwerk. Hier finden Bodenkäfer und kleine Amphibien Schutz vor Hitze. Die Guttationstropfen auf den Blättern sind eine essenzielle Wasserquelle für Schwebfliegen und kleine Wildbienen, die an heißen Tagen auf Trinkmöglichkeiten angewiesen sind. Die Samenstände können im Winter als Nahrung für kleine Vögel dienen, sofern sie über die kalte Jahreszeit stehen gelassen werden.
In Bezug auf die Sicherheit im Garten wird diese Art in der Datenbank als nicht kindersicher geführt. Auch wenn viele Frauenmantel-Arten in der Volksmedizin bekannt sind, sollte bei dieser spezifischen Wildart von einem Verzehr abgesehen werden. Es besteht keine unmittelbare Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Pflanzen, doch die allgemeine Vorsicht im Umgang mit Kindern wird empfohlen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Der Erlen-Frauenmantel gedeiht am besten an Standorten mit Halbschatten (lichtreich, aber ohne pralle Mittagssonne).
Boden: Die Erde sollte humos und gleichmäßig feucht sein, was einem Ellenberg-Feuchtewert von 7 entspricht (Feuchtezeiger).
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen idealerweise von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange kein Bodenfrost herrscht.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Sommer kann einen Neuaustrieb fördern, ist aber im Naturgarten nicht zwingend notwendig.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch Selbstaussaat oder kann durch Teilung des Wurzelstocks vermehrt werden.
Begleitpflanze: Eine ideale Partnerin ist der Wald-Geißbart (Aruncus dioicus). Beide teilen die Vorliebe für kühle, feuchte Standorte und ergänzen sich optisch durch ihre unterschiedlichen Wuchshöhen und Blattformen.
Der Erlen-Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist innerhalb der Gattung eine spezialisierte Art der Bergregionen. In Österreich ist er heimisch und besiedelt dort bevorzugt feuchte Hochstaudenfluren (nährstoffreiche Pflanzengemeinschaften mit krautigen Pflanzen) und Gebüsche, oft in der Nähe von Erlen. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet oberirdisch lockere Rosetten mit gelblich-grünen, eher unscheinbaren Blütenständen. Morphologisch zeichnet sie sich durch eine feine Behaarung aus, die der Pflanze hilft, Feuchtigkeit zu speichern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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