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Alchemilla pentaphyllea
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Auch bekannt als: Alchemilla sect. Pentaphylleae, Schnee-Frauenmantel
Wer den Fünfblättrigen Frauenmantel (Alchemilla pentaphyllea) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die Blätter sind tief bis zum Grund in fünf schmale, fingerartige Abschnitte geteilt, was ihn deutlich von den großen, schalenartigen Blättern seiner Verwandten unterscheidet. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Ergänzung für alpine Steingärten oder schattige Bereiche, in denen andere Pflanzen an der Kühle scheitern. Wenn du einen feuchten, kalkfreien Platz anbietest, holst du dir ein Stück echte Alpen-Wildnis direkt vor das Fenster.
Die zierliche Spezialistin aus den Schneetälchen für kühle Schattenplätze.
In der freien Natur erfüllt der Fünfblättrige Frauenmantel eine wichtige Schutzfunktion, indem er den Boden in instabilen Hochlagen festigt. Da für diese spezielle alpine Art aktuell keine spezifischen Bestäubungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, betrachten wir ihren Wert in der spezialisierten Nische: Sie bietet in Gebieten, in denen kaum andere Pflanzen überleben, Lebensraum für spezialisierte Hochgebirgsfauna. Im Garten trägt sie zur Biodiversität bei, indem sie Standorte besiedelt, die für herkömmliche Beetpflanzen zu kühl und feucht sind, und erhält so das genetische Erbe der Alpenflora.
Nach den vorliegenden Daten ist die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn Frauenmantel-Arten oft als Heilkräuter bekannt sind, solltest du bei dieser speziellen Gebirgsart vorsichtig sein und sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern pflanzen. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht bei genauer Betrachtung der charakteristischen fünfzähligen Blätter kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,067 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Fünfblättrige Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er ist eine charakteristische Art der Zentralalpen und kommt in Österreich in den Schneetälchen (Senken, in denen der Schnee besonders lange liegen bleibt) vor. Morphologisch fällt er durch seinen niedrigen Wuchs und die namensgebenden, fünfzähligen Blätter auf. Im Gegensatz zu vielen anderen Frauenmantel-Arten bevorzugt er Silikatböden (kalkfreie, saure Gesteinsböden) und ist an eine sehr kurze Vegetationsperiode angepasst.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.