Bild folgtKI-generierte IllustrationAlchemilla velebitica
Auch bekannt als: Velebit-Frauenmantel
An den silbrig-weiß eingefassten Blatträndern lässt sich der Velebit-Frauenmantel (Alchemilla velebitica) sofort erkennen. Diese niedrige Staude bildet dichte Polster und schmückt sich im Sommer mit zarten, gelbgrünen Blütenwolken. Da sie in Deutschland und Österreich heimisch ist, also als indigen (ursprünglich vorkommend) gilt, bereichert sie deinen Garten um ein Stück echte regionale Natur. Sie besiedelt bevorzugt frische Standorte und ist laut Roter Liste derzeit nicht gefährdet. Mit ihrer robusten Art ist sie eine verlässliche Wahl für Steingärten oder Mauerkronen. Du wirst Freude daran haben, wie ihre behaarten Blätter am Morgen die Tautropfen wie kleine Diamanten festhalten.
Heimischer Polsterkünstler mit silbrigem Blattschmuck für frische Steingärten.
Als indigene (einheimische) Art ist dieser Frauenmantel ein wertvoller Bestandteil der regionalen Biodiversität in Deutschland und Österreich. Da er auf der Roten Liste als ungefährdet markiert ist, stabilisiert er die lokale Flora in naturnahen Gärten. In seinen dichten Blattpolstern finden zahlreiche Kleinstlebewesen wie Erdläufer oder Spinnen wichtigen Unterschlupf und Schutz vor Austrocknung. Die Pflanze dient als Strukturbildner an Standorten, die für viele andere Arten zu karg oder speziell sind. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, sichert ihre Präsenz das ökologische Gefüge in alpinen Pflanzengesellschaften.
In den vorliegenden Gartendaten wird die Pflanze als nicht kindersicher aufgeführt. Auch wenn Frauenmantel-Arten generell selten schwere Vergiftungen verursachen, solltest du bei der Platzierung in Bereichen mit spielenden Kleinkindern vorsichtig sein. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Pflanzen besteht aufgrund der charakteristischen silbrigen Blattränder kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Der Velebit-Frauenmantel bevorzugt einen Standort mit frischer Bodenfeuchte, was einer mäßig feuchten Erde entspricht, die niemals ganz austrocknen sollte. * Wähle einen Platz im Steingarten oder an Böschungen, der hell, aber nicht extrem hitzeexponiert ist. * Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist. * Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, um dem natürlichen Lebensraum zu entsprechen. * Eine Vermehrung ist durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr unkompliziert möglich. * Da die Pflanze winterhart ist, benötigt sie in unseren Breiten keinen Frostschutz. * Ein Rückschnitt der verblühten Trugdolden (verzweigte Blütenstände) im Spätsommer fördert die Vitalität. * Als Pflanzpartnerin eignet sich die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina), da beide ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte haben und gemeinsam eine natürliche Gebirgsflora nachempfinden.
Der Velebit-Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Er ist in den Gebirgsregionen von Deutschland und Österreich verbreitet und besiedelt dort meist kalkhaltige, montane (gebirgige) Standorte. Typisch sind die handförmig geteilten Blätter, die auf der Unterseite seidig behaart sind und dadurch einen silbrigen Schimmer aufweisen. Diese Behaarung schützt die Pflanze vor übermäßiger Verdunstung in sonnigen Lagen.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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