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Alchemilla saxatilis
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Auch bekannt als: Alchemilla saxatilis
Wer den Felsen-Frauenmantel (Alchemilla saxatilis) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine Blätter sind tief fingerförmig geteilt und weisen einen auffälligen, silbrig-weißen seidigen Rand auf. Er dient in kargen Gebirgslagen als wichtiger Bodenfestiger und Wasserspeicher durch die Guttation (Ausscheidung von Wassertropfen über die Blattränder). Hast du in deinem Garten eine trockene Mauerspalte oder einen sonnigen Steingarten, in dem er sich ausbreiten darf?
Silbriger Alpenglanz für deinen Steingarten: Robust und in Österreich heimisch.
Als in Österreich heimische Gebirgspflanze erfüllt der Felsen-Frauenmantel wichtige Funktionen in seinem natürlichen Lebensraum. Er dient als Pionierpflanze, die karge Gesteinsflächen besiedelt und so die Humusbildung (Entstehung von fruchtbarem Boden) einleitet. In deinem Garten bietet das dichte Blattwerk wertvollen Lebensraum für kleine Bodenlebewesen wie Laufkäfer oder Spinnen. Ein besonderes ökologisches Merkmal ist die Guttation, bei der die Pflanze über Nacht aktiv Wassertropfen an den Blatträndern ausscheidet. Diese Tropfen dienen verschiedenen Insekten in trockenen Phasen als lebensnotwendige Tränke. Durch den dichten Wuchs schützt sie zudem den Boden vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser). Mit der Ansiedlung dieser Art unterstützt du die regionale genetische Vielfalt.
Nach den vorliegenden Daten wird der Felsen-Frauenmantel als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn die Gattung generell oft als unbedenklich gilt, solltest du bei kleinen Kindern im Haushalt vorsichtig sein und den Kontakt zur Pflanze einschränken. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der markanten Blattform jedoch kaum. Beaufsichtige Kinder im Garten dennoch stets beim Entdecken von Pflanzen.
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Der Felsen-Frauenmantel (Alchemilla saxatilis) ist eine charakteristische Gebirgspflanze, die in Österreich verbreitet ist. Er besiedelt dort natürliche Lebensräume wie kalkarme Gesteinsfluren und alpine Magerrasen (nährstoffarme Wiesen). Morphologisch (äußerlich) unterscheidet er sich durch seine tief geteilten Blätter deutlich von den breitblättrigen Wiesen-Frauenmänteln. Ein typisches Merkmal ist die dichte, silbrige Behaarung der Blattunterseiten, die als Schutz vor starker Sonneneinstrahlung und Verdunstung in großen Höhen dient. Wuchsform und Struktur sind perfekt an das raue Klima angepasst.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.