Bild folgtKI-generierte IllustrationAlchemilla speciosa
Auch bekannt als: Ansehnlicher Frauenmantel
An ihren großen, weich behaarten Blattfächern lässt sich die Alchemilla speciosa sofort erkennen. Wer diese Pflanze im Garten hat, schätzt besonders die silbrigen Härchen auf dem Laub, die morgendliche Wassertropfen wie kleine Perlen festhalten. Da für diese spezielle Art aktuell keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, dient sie in deinem Garten vor allem als wertvoller Bodenfestiger und Feuchtigkeitsspeicher für das Bodenleben. Du schaffst mit ihr eine ruhige, strukturgebende Basis in deinen Beeten, die besonders im Halbschatten ihre volle Wirkung entfaltet. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Lücken schließt und dabei edel aussieht, ist sie eine hervorragende Wahl.
Samtige Blätter und glitzernde Tautropfen: Ein robuster Strukturgeber fürs Beet.
Für den Pracht-Frauenmantel liegen derzeit keine detaillierten Beziehungsdaten zu spezifischen Insektenarten in unserer Datenbank vor. Aufgrund der offenen Blütenstruktur ist jedoch davon auszugehen, dass sie als allgemeine Nahrungsquelle für kurzrüsselige Fluginsekten wie Schwebfliegen dient. Die dichten Blattstauden bieten zudem einen wichtigen Rückzugsort für Asseln und andere Nützlinge, die ein feuchtes Kleinklima bevorzugen. Vögel nutzen die in den Blättern gefangenen Wassertropfen gelegentlich als Trinkquelle. Da keine Daten zu spezialisierten Raupen vorliegen, bleibt ihre Rolle als Futterpflanze für Schmetterlinge vorerst rein ergänzend. Wir verzichten auf Spekulationen und nennen nur Fakten, sobald diese wissenschaftlich für diese Art belegt sind.
Nach den vorliegenden Daten wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, sollten Kinder davon abgehalten werden, Teile der Pflanze in den Mund zu nehmen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht aufgrund der markanten, halbkreisförmig gelappten Blätter kaum.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Mai – Jun
Der ideale Platz für diese Staude liegt in der Sonne oder im Halbschatten. * Der Boden sollte humos (reich an verrottetem organischem Material) und ausreichend feucht sein. * Du kannst sie im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November pflanzen, solange der Boden offen ist. * Achte beim Einsetzen darauf, dass der Wurzelballen bündig mit der Erdoberfläche abschließt. * In trockenen Sommern benötigt sie regelmäßige Wassergaben, da sie keine Staunässe, aber stetige Grundfeuchte schätzt. * Ein Rückschnitt der abgeblühten Stiele im Juli fördert ein gesundes Blattwachstum für den Rest des Jahres. * Die Vermehrung gelingt dir am einfachsten durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr. * Als Begleitpflanze empfehle ich den Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum). * Beide Arten bevorzugen ähnliche Lichtverhältnisse und ergänzen sich optisch durch den Kontrast von gelbgrünen und violetten Tönen. * Diese Kombination wirkt sehr natürlich und ist ökologisch stabil, da beide Arten ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte stellen.
Die Alchemilla speciosa gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Auffällig ist ihr horstbildender Wuchs (in dichten Büscheln wachsend), wobei sie deutlich kräftiger und behaarter erscheint als viele ihrer Verwandten. Die Pflanze beherrscht die Guttation (aktive Wasserausscheidung über die Blattränder), was ihr das Überleben bei hoher Luftfeuchtigkeit erleichtert. Ursprünglich stammt sie aus Gebirgsregionen, was ihre enorme Winterhärte in unseren Breiten erklärt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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