Bild folgtKI-generierte IllustrationAllium chinense
Auch bekannt als: Allium chinense
Unverwechselbar ist der Chinesische Lauch (Allium chinense) durch seine schmalen, hohlen Röhrenblätter und die filigranen, meist lila-farbenen Scheindolden (schirmartige Blütenstände). Du kannst mit dieser Zwiebelpflanze gezielt Lücken im Blühkalender schließen, wenn andere Blumen bereits verblüht sind. Da er ökologisch wertvoll ist, trägt er zur Stabilität deines Garten-Ökosystems bei. Probiere es aus und schaffe einen neuen Anziehungspunkt für die Tierwelt direkt vor deiner Terrassentür.
Späte Nektarquelle: Deine ökologische Unterstützung für den herbstlichen Garten.
Als spätblühende Zwiebelpflanze schließt der Chinesische Lauch eine wichtige Versorgungslücke im Gartenjahr. Da die Blütezeit bis in den Herbst reicht, bietet er Nektar und Pollen zu einem Zeitpunkt, an dem viele andere heimische Pflanzen bereits fruchten. Die offene Blütenform ermöglicht verschiedenen Gruppen von Bestäubern einen einfachen Zugang zur Nahrung. Weil die Art in Österreich heimisch ist, sind die lokalen Insekten optimal an diese Pflanze angepasst. Die vertrockneten Blütenstände dienen im Winter zudem als wichtige Strukturgeber im Naturgarten. So schaffst du einen wertvollen Rückzugsort in der kalten Jahreszeit.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Pflanze den Chinesischen Lauch an einen vollsonnigen Platz mit durchlässiger, nährstoffreicher Erde.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange kein Frost herrscht.
Setze die Zwiebeln etwa 5 bis 10 Zentimeter tief in die Erde.
Vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser), da die Zwiebeln sonst im Winter faulen können.
Du kannst die Pflanze im Spätsommer durch das Teilen der Zwiebelhorste (Ansammlung von Zwiebeln) einfach vermehren.
Im Februar zeigen sich oft schon die ersten grünen Spitzen im Beet, falls es mild ist.
Als ideale Partnerin aus der Region empfehle ich die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium).
Diese Kombination ist sinnvoll, da beide Arten ähnliche Ansprüche an Licht und Boden stellen.
Zudem ergänzen sie sich optisch durch ihre unterschiedlichen Wuchsformen und Blütezeiten.
Ein Rückschnitt der vertrockneten Blätter sollte erst erfolgen, wenn diese vollständig gelb sind.
Der Chinesische Lauch (Allium chinense) gehört zur Ordnung der Spargelartigen (Asparagales) und zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Nach den vorliegenden Daten ist die Art in Österreich heimisch und besiedelt dort bevorzugt warme, lichtreiche Standorte. Morphologisch (die äußere Gestalt betreffend) fallen die schmalen, mehrkantigen Röhrenblätter und die unterirdischen Speicherzwiebeln auf. Die Blüten stehen in einer lockeren Dolde (Blütenstand, bei dem alle Einzelstiele von einem Punkt ausgehen), was ihn auch für Laien leicht erkennbar macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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