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Allium cirrhosum
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Auch bekannt als: Allium carinatum subsp. pulchellum
An den zarten, fast transparenten Blütenhüllblättern, die wie kleine Glocken an den feinen Blütenstielen herabhängen, lässt sich der Schöne Lauch (Allium cirrhosum) sofort erkennen. Er ist eine wahre Kostbarkeit für deinen Garten, da er auf der Roten Liste in Kategorie 1 geführt wird und somit vom Aussterben bedroht ist. Indem du dieser Art einen Platz in deinem Garten gibst, leistest du einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz und zur Erhaltung der regionalen Flora. Er bevorzugt warme, trockene Standorte und bringt eine schlichte Eleganz in Steingärten oder sonnenverwöhnte Magerbeete. Wenn du ein Herz für seltene Wildpflanzen hast, ist dieser Lauch genau die richtige Wahl für dich.
Rote Liste 1: Schütze eine der seltensten Wildpflanzen direkt in deinem Garten.
Da der Schöne Lauch auf der Roten Liste 1 steht, ist seine Ansiedlung im Garten eine wertvolle Maßnahme zur Ex-situ-Erhaltung (Erhaltung einer Art außerhalb ihres natürlichen Standorts). Obwohl für diese seltene Art keine spezifischen Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, stellen Wildlauche generell wichtige Nahrungsquellen in trockenen Biotopen dar. Mit der Pflanzung unterstützt du die genetische Vielfalt einer vom Aussterben bedrohten heimischen Art. Jede Blüte trägt dazu bei, das Überleben dieses Spezialisten in der Kulturlandschaft zu sichern. Er dient als wichtiger Baustein in einem vernetzten Ökosystem, das auf seltene Spezialisten angewiesen ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Schöne Lauch gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und zur Ordnung der Spargelartigen (Asparagales). In unserer Region gilt er als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde). Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felsstandorte auf kalkhaltigen Böden. Er wächst aus einer Zwiebel heraus und bildet schmale, fadenförmige Blätter aus, die oft schon während der Blütezeit zu vertrocknen beginnen, was eine typische Anpassung an trockene Standorte ist.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.