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Allium ericetorum
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Auch bekannt als: Allium ericetorum
Unverwechselbar ist der Heide-Lauch durch seine kugeligen Blütenköpfe, aus denen die zarten Staubblätter wie kleine Strahlen weit hinausragen. Da er erst spät im Jahr blüht, bietet er Struktur, wenn viele andere Pflanzen bereits ihre Samen gebildet haben. Durch seinen kompakten Wuchs passt er wunderbar in kleine Lücken zwischen Steinen oder an sonnige Wegränder. Du kannst mit ihm ganz einfach einen naturnahen Akzent setzen, der wenig Pflege benötigt und auch mit kargen Böden bestens zurechtkommt.
Spätblühender Akzent: Der robuste Heide-Lauch für sonnige Kalkstandorte.
Heimische Wildpflanzen wie der Heide-Lauch sind essenziell für die Erhaltung der regionalen Artenvielfalt in Österreich. Da die Art perfekt an die lokalen Boden- und Klimaverhältnisse angepasst ist, fügt sie sich nahtlos in das ökologische Gefüge deines Gartens ein. In den Wintermonaten bieten die vertrockneten Stängel und Samenstände wertvollen Rückzugsraum für kleine Lebewesen. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, lässt sich der Nutzen für Spezialisten nicht exakt beziffern. Dennoch fördert jede heimische Art die allgemeine Stabilität des Garten-Ökosystems und bietet eine natürliche Nahrungsquelle in der späten Saison.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,247 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Heide-Lauch (Allium ericetorum) gehört zur Familie der Lauchgewächse (Amaryllidaceae). In unserer Region ist er in Österreich heimisch, wo er bevorzugt in trockenen Magerrasen (nährstoffarme, artenreiche Grasflächen) und auf sonnigen Felsfluren wächst. Charakteristisch für diese ausdauernde Pflanze ist die Zwiebel als Überdauerungsorgan. Die blassgelben bis weißlichen Blüten stehen in einer dichten Scheindolde (blütenstandförmige Anordnung) auf einem aufrechten Stängel, der oft erst im Spätsommer voll zur Geltung kommt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.