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Allium ursinum subsp. ursinum
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Auch bekannt als: Allium ursinum subsp. ursinum
Unverwechselbar ist der Bär-Lauch (Allium ursinum) durch seine breiten, lanzettlichen Blätter und den intensiven Knoblauchduft, der beim Zerreiben sofort in die Nase steigt. Er besetzt Plätze, die für viele andere Pflanzen zu schattig sind, und bildet dort dichte Teppiche. Da er als indigen (ursprünglich einheimisch) gilt, passt er perfekt in unsere Ökosysteme. Mit dem Bär-Lauch schaffst du eine pflegeleichte Bodenbedeckung, die dir jedes Jahr zuverlässig den Vorfrühling ankündigt.
Heimischer Frühlingsbote mit Knoblauchduft: Vitalisiert Schattenplätze im Nu.
Der Bär-Lauch ist als indigen (einheimisch) eingestuft und spielt eine wichtige Rolle im Stoffkreislauf des Frühlingswaldes. Seine AM-Mykorrhiza (die Verbindung der Wurzeln mit arbuskulären Mykorrhizapilzen) fördert ein gesundes Bodennetzwerk, das auch benachbarten Gehölzen zugutekommt. Da er auf der Roten Liste als ungefährdet (*) geführt wird, kann er im Garten bedenkenlos zur Förderung der regionalen Flora eingesetzt werden. Er schützt durch seinen dichten Wuchs den Waldboden vor Austrocknung und Erosion im zeitigen Frühjahr. Die im Boden verbleibenden Zwiebeln sind zudem ein fester Bestandteil des unterirdischen Nahrungsnetzes.
Vorsicht bei der Ernte: Es besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen (Convallaria majalis) und der Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale). Ein sicheres Merkmal ist der Knoblauchduft, den nur der Bär-Lauch verströmt. Da die Pflanze laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird, sollten Eltern im Garten besonders aufmerksam sein.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,306 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
53.276 mg/Blüte
Der Bär-Lauch (Allium ursinum) gehört zur Familie der Lauchgewächse (Alliaceae) innerhalb der Ordnung der Spargelartigen. Er ist in ganz Mitteleuropa verbreitet und besiedelt bevorzugt schattige, feuchte Laubmischwälder und Auen. Als Geophyt (Pflanze, deren Überdauerungsorgane unter der Erde liegen) nutzt er die Lichtphase im zeitigen Frühjahr vor dem Laubaustrieb der Bäume. Typisch sind die zwei grundständigen Blätter und der dreikantige Blütenstiel mit den weißen, sternförmigen Blüten.
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.