Bild folgtKI-generierte IllustrationAlopex lagopus
Auch bekannt als: Eisfuchs, Polarfuchs
Der Eisfuchs (Alopex lagopus) ist ein etwa 50 bis 70 Zentimeter langes Saeugetier aus der Familie der Canidae (Hundeartige), das durch sein dichtes Winterfell und die gedrungene Gestalt auffaellt. In unseren hiesigen Gaerten wirst du dieses Tier normalerweise nicht antreffen, da sein natuerlicher Lebensraum die arktische Tundra ist. Als Omnivore (Allesfresser) verwertet er nahezu alles Essbare, von kleinen Wirbeltieren bis hin zu allgemeiner pflanzlicher Kost. Er haelt keinen Winterschlaf (lang anhaltender Ruhezustand mit abgesenkter Koerpertemperatur), sondern bleibt das gesamte Jahr ueber aktiv. Sein Fell wechselt jahreszeitlich die Farbe, um in der jeweiligen Umgebung perfekt getarnt zu sein. Falls du in deinem Garten Saeugetiere unterstuetzen willst, sind dichte Bepflanzungen als Versteckmoeglichkeit ideal. Ein wilder Bereich mit Totholz bietet vielen Tieren einen sicheren Unterschlupf vor Witterung. Achte darauf, dass keine kuenstlichen Futterquellen wie offene Biotonnen zugaenglich sind. So foerderst du ein gesundes Gleichgewicht der heimischen Artenvielfalt. In unseren Breitengraden begegnest du stattdessen eher dem heimischen Rotfuchs, der aehnliche Gewohnheiten pflegt.
Dieser Fuchs ist durch internationale Artenschutzgesetze geschuetzt und darf weder gefangen noch privat gehalten werden. Wildtiere koennen bei Bedraengnis beissen, weshalb du stets einen grossen Sicherheitsabstand einhalten solltest. Bei Sichtungen moeglicherweise entlaufener Exemplare sind umgehend die oertlichen Behoerden zu informieren.
Der Eisfuchs (Alopex lagopus) ist ein Saeugetier aus der Familie der Canidae (Hundeartige) und speziell an polare Klimazonen angepasst. Seine Verbreitung erstreckt sich ueber die arktischen Gebiete der Nordhalbkugel, wobei er vorzugsweise in der baumlosen Tundra lebt. Mit einer Kopf-Rumpf-Laenge von 50 bis 70 Zentimetern ist er kleiner als der Rotfuchs. Die Tiere leben oft in komplexen Bauanlagen (unterirdische Gangsysteme), die sie ueber viele Generationen hinweg nutzen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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