Bild folgtKI-generierte IllustrationAmaranthus cruentus
Auch bekannt als: Rispen-Fuchsschwanz, Riesenfuchsschwanz
Auffällig sind die dichten, oft rötlich gefärbten Blütenstände, die dem Rispen-Fuchsschwanz (Amaranthus cruentus) seinen markanten Namen geben. Diese krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) erreicht eine Höhe von genau 0.4 m und bereichert deinen Garten von Juli bis Oktober mit ihrer auffälligen Form. Da sie eine sehr lange Blütezeit hat, bringt sie Struktur in deine Beete, wenn viele andere Arten bereits verblühen. Da für diese Art keine spezifischen Daten zu Insektenbesuchen vorliegen, kannst du selbst zum Beobachter werden und schauen, wer an den Ähren landet. Durch die reiche Samenbildung lockt sie zudem Tiere an, die im herbstlichen Garten nach Nahrung suchen. Probiere es doch mal aus und bereichere deine Pflanzengemeinschaft um diesen farbenfrohen Gast.
Farbenprächtiger Blickfang: Von Juli bis Oktober ein Highlight im Beet.
Mit seiner Blütezeit von Juli bis Oktober bietet der Rispen-Fuchsschwanz (Amaranthus cruentus) über vier Monate hinweg eine beständige Struktur in deinem Garten. Da in den aktuellen Bestäubungsdaten keine konkreten Insektenarten für diese Pflanze hinterlegt sind, ist ihr ökologischer Wert vor allem in der Produktion zahlreicher kleiner Samen zu sehen. Diese Samenreife im Spätherbst stellt eine wichtige Energiequelle für die heimische Tierwelt dar, bevor die kalte Jahreszeit beginnt. Wenn du die vertrockneten Pflanzenteile über den Winter stehen lässt, schaffst du zudem wertvolle Rückzugsräume und Überwinterungsmöglichkeiten für kleine Bodenbewohner. So leistet die Pflanze einen Beitrag zur Strukturvielfalt auf deiner Fläche.
Bitte beachte, dass der Rispen-Fuchsschwanz (Amaranthus cruentus) als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, ist daher Vorsicht geboten, damit keine Pflanzenteile verschluckt werden. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten besteht aufgrund der sehr speziellen Blütenform jedoch kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.4 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (mindestens 6 Stunden direkte Sonne), damit sich die Blütenrispen kräftig färben.
Boden: Die Erde sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein; vermeide unbedingt Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich).
Pflanzzeit: Säe die Samen im Frühling (April bis Mai) direkt ins Freiland oder setze vorgezogene Jungpflanzen aus.
Wuchshöhe: Beachte bei der Beetplanung die kompakte Höhe von 0.4 m.
Gießen: Halte den Boden gleichmäßig feucht, da die breiten Blätter an warmen Tagen viel Wasser verdunsten.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; lass die Samenstände für den herbstlichen Garten einfach stehen.
Vermehrung: Die Pflanze sät sich an geeigneten Stellen oft von selbst wieder aus.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Plätze und bietet einen feinen optischen Kontrast zu den kräftigen Rispen.
Der Rispen-Fuchsschwanz (Amaranthus cruentus) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen. Er wächst als krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0.4 m. In unserer Region ist er als Kulturpflanze und gelegentlicher Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) bekannt, der vor allem nährstoffreiche Standorte bevorzugt. Charakteristisch sind seine breitblättrigen Blätter und die komplex verzweigten Blütenstände, die keine Verholzungsmerkmale aufweisen. Er ist ein typischer Vertreter der einjährigen Gartenflora, der seinen Lebenszyklus innerhalb einer Saison abschließt.
1 Video zu Rispen-Fuchsschwanz
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →