Bild folgtKI-generierte IllustrationAmaranthus quitensis
Auch bekannt als: Amaranthus quitensis
Auffällig sind beim Quito-Fuchsschwanz (Amaranthus quitensis) seine dichten, oft rötlich überhauften Blütenstände, die wie aufrechte Ähren aus dem Laub ragen. Mit ihrem kräftigen Wuchs bietet sie Struktur und dient im naturnahen Garten als wichtiger Rückzugsort für Bodenbewohner. Für dich als Gärtner ist sie besonders interessant, wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Dynamik in deine Beete bringt. Achte darauf, ihr genügend Platz zur Entfaltung zu geben, damit sie ihre volle Wirkung entfalten kann.
Heimische Strukturpflanze aus Österreich mit wertvoller Samenreife für Vögel.
In Österreich trägt der Quito-Fuchsschwanz zur regionalen pflanzlichen Vielfalt bei. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, liegt seine Hauptfunktion in der Bereicherung des Nahrungsangebots durch Samenbildung. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen Fruchtstände als wertvolle Nahrung für Vögel (Samen im Winter), die in der kargen Landschaft nach Energiequellen suchen. Durch seinen dichten Wuchs bietet die Pflanze zudem Schutz und Deckung für verschiedene Insektenarten am Boden. Mit der Ansiedlung dieser heimischen Art förderst du ein funktionierendes ökologisches Gefüge.
Der Quito-Fuchsschwanz ist als nicht kindersicher eingestuft, da die Pflanze in ihren Teilen Nitrate anreichern kann. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doppelgängern. Dennoch sollte sie in Gärten, in denen kleine Kinder spielen, mit Bedacht und außerhalb der direkten Reichweite platziert werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Sep – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten, damit die Pflanze kräftig wachsen kann.
Der Boden sollte nährstoffreich sein, da die Art als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) gilt.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai, sobald der Boden offen und frostfrei ist.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, achte aber darauf, Staunässe (Wasseransammlung im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Eine Vermehrung erfolgt unkompliziert über die feinen Samen, die im Spätsommer reifen.
Da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist, wähle einen Standort außerhalb der direkten Spielbereiche.
Im Herbst solltest du die vertrockneten Stängel stehen lassen, um die natürliche Samenreife zu ermöglichen.
Gute Partnerin: Die Weiße Lichtnelke (Silene latifolia) – beide Arten teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich gut in einem naturnahen Beet.
Der Quito-Fuchsschwanz (Amaranthus quitensis) wird taxonomisch der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) zugeordnet. Sein Verbreitungsgebiet in der betrachteten Region liegt in Österreich, wo er bevorzugt auf nährstoffreichen Ruderalstandorten (brachliegende Rohböden) siedelt. Botanisch zeichnet er sich durch wechselständige, breit-lanzettliche Blätter und unauffällige Einzelblüten aus, die in komplexen, dichten Scheingebilden gruppiert sind. Als einjährige krautige Pflanze schließt er seinen Lebenszyklus innerhalb eines Jahres mit einer reichen Samenbildung ab.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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