Bild folgtKI-generierte IllustrationAmaranthus standleyanus
Auch bekannt als: Amaranthus standleyanus
Schon von weitem fällt Standleys Fuchsschwanz durch seine unauffälligen, grünlichen Blütenknäuel in den Blattachseln auf. Auch ohne umfangreiche Daten zu spezifischen Bestäubern ist sie als Teil der heimischen Flora ein wichtiger Baustein für das ökologische Gleichgewicht. Wenn du diese seltene Art förderst, schaffst du einen echten Naturgarten-Akzent auf offenen Bodenstellen. Probiere es einfach mal aus und beobachte selbst, welche Gäste sich an dieser seltenen Pflanze einfinden.
Ein seltener Gast aus Österreich: Standleys Fuchsschwanz stärkt die Vielfalt.
Da für diese Art aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in der Erhaltung der regionalen Flora Österreichs. Als heimische Pflanze ist sie Teil eines Netzwerks, das spezialisierten Arten potenziellen Lebensraum bietet. In naturnahen Gärten trägt sie zur Bodenbedeckung bei und schützt so das Bodenleben vor Austrocknung. Du leistest mit ihrer Ansiedlung einen Beitrag zum Erhalt einer seltenen Wildpflanze. Die Samenreife im Herbst stellt zudem ein mögliches Nahrungsangebot für Vögel dar, die in der kalten Jahreszeit auf Sämereien angewiesen sind.
Standleys Fuchsschwanz wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du im Garten aufmerksam sein solltest. Es liegen zwar keine Hinweise auf eine schwere Giftigkeit vor, dennoch ist Vorsicht bei Kleinkindern ratsam. Eine Verwechslung mit giftigen Arten der gleichen Wuchsform ist bei genauer Betrachtung der typischen Blütenknäuel unwahrscheinlich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.43 m
Wähle für Standleys Fuchsschwanz einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche Böden, die jedoch gut durchlässig sein sollten.
Achte darauf, dass keine Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) entsteht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis Ende November.
Eine Aussaat im Frühjahr ist ebenfalls möglich, da die Art gut aus Samen regeneriert.
Gießen ist vor allem in der Anwachsphase und bei extremer Trockenheit wichtig.
Düngung ist meist nicht erforderlich, wenn dein Gartenboden über ausreichend Humus (organische Bodensubstanz) verfügt.
Lass die Pflanze nach der Blüte einfach stehen, damit sie sich selbst versäen kann.
Ein Rückschnitt im Herbst ist nicht nötig; die Reste dienen als natürlicher Winterschutz.
Gute Partnerin: Die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) - beide bevorzugen sonnige Ruderalstandorte (vom Menschen geprägte Rohbodenflächen) und fördern die heimische Biodiversität.
Standleys Fuchsschwanz (Amaranthus standleyanus) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Die Art ist in der Region Österreich heimisch und besiedelt dort bevorzugt offene, warme Standorte. Du erkennst sie an ihrem meist niederliegenden oder aufsteigenden Wuchs und den wechselständigen, eher schlichten Blättern. Die Blüten sind unauffällig grünlich und sitzen in dichten Knäueln in den Blattachseln. Diese morphologischen (die äußere Gestalt betreffenden) Merkmale machen sie zu einem typischen Vertreter ihrer Gattung.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →