Bild folgtKI-generierte IllustrationAmaranthus viridis
Auch bekannt als: Amaranthus viridis
An seinen langen, grünlichen Blütenähren, die fast wie kleine Schwänze wirken und an den Spitzen der Triebe sitzen, lässt sich der Grüne Amarant (Amaranthus viridis) sofort erkennen. Sie schützt nackte Erde vor Austrocknung und bereitet den Boden durch ihre Wurzelaktivität für nachfolgende Stauden vor. Mit ihrem bescheidenen Äußeren ist sie ein idealer Lückenfüller für sonnige Stellen, an denen sonst kaum etwas wächst. Probiere es doch einfach mal aus und lass diese robuste Art in einer ruhigen Ecke deines Gartens gewähren.
Ein robuster Pionier für warme Ecken und natürliche Bodenbedeckung.
Als in Österreich heimische Art ist der Grüne Amarant ein natürlicher Bestandteil der regionalen Flora und trägt zur Vielfalt bei. Seine Hauptfunktion im Ökosystem Garten ist die eines Bodenfestigers auf offenen Flächen, was das Mikroklima (kleinräumiges Klima direkt über dem Boden) stabilisiert. Die Pflanze produziert eine große Menge kleiner Samen, die im Winter als Nahrungsgrundlage für verschiedene Vögel dienen können. Durch seinen dichten Wuchs bietet er zudem Schutz und Deckung für bodenbewohnende Lebewesen. Auch ohne spezifische Bestäuberdaten ist er als heimisches Wildkraut ein Baustein für ein funktionierendes Naturgefüge.
Der Grüne Amarant wird als nicht kindersicher eingestuft. In den Blättern und Stielen können sich Oxalate (Salze der Oxalsäure) und Nitrate anreichern, weshalb von einem Verzehr, besonders durch Kinder, abzuraten ist. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen Amarant-Arten, die jedoch oft ähnliche Inhaltsstoffe besitzen und ebenfalls mit Vorsicht zu behandeln sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.4 m
Der Grüne Amarant ist ein unkomplizierter Gast, der vor allem Wärme und Licht benötigt. Er kommt am besten an vollsonnigen Standorten zurecht, die einen nährstoffreichen Boden bieten.
Pflanzzeit: Du kannst ihn zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November setzen, solange der Boden offen ist.
Boden: Er bevorzugt humose (mit zersetztem organischem Material angereicherte) Erden, ist aber insgesamt wenig anspruchsvoll.
Pflege: Da er einjährig ist, benötigt er keinen Rückschnitt; lass ihn am besten bis zum Winter stehen, damit er sich versamen kann.
Vermehrung: Die Pflanze erhält sich durch Selbstaussaat an geeigneten Stellen meist von ganz alleine.
Wasserbedarf: In sehr trockenen Sommern freut er sich über gelegentliche Wassergaben, verträgt kurze Trockenphasen aber gut.
Gute Partnerin: Der Weiße Gänsefuß (Chenopodium album) – beide Arten sind heimische Pioniergewächse, die ähnliche Ansprüche an den Stickstoffgehalt im Boden haben und gemeinsam ein natürliches Bild an Beetkanten ergeben.
Der Grüne Amarant (Amaranthus viridis) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). In unserer Region ist er in Österreich heimisch, wo er bevorzugt an warmen Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Brachflächen oder Wegränder) vorkommt. Die einjährige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 60 Zentimetern und zeichnet sich durch ihre wechselständigen, eiförmigen Blätter aus. Ihre unscheinbaren, windblütigen Blüten sind in dichten Knäueln angeordnet und bilden im Spätsommer zahlreiche winzige Samen aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →