Bild folgtKI-generierte IllustrationAmaurobius similis (Blackwall, 1861)
Die Hausfinsterspinne (Amaurobius similis) erreicht eine Körperlänge von etwa 7 bis 12 Millimetern und ist an ihrem robusten Körperbau mit bräunlich gemustertem Hinterleib erkennbar. Diese Spinne praktiziert eine spezielle Form der Lauerjagd an einem trichterförmigen Gespinst aus bläulich schimmernder Fangwolle. Ihr Habitat findet sie bevorzugt in schattigen Mauerritzen, unter loser Baumrinde oder an Hauswänden in deinem Garten. In ihrer Rolle als Nützling vertilgt sie zahlreiche Insekten wie Mücken oder Fliegen, die sich in ihrem Netz verfangen. Da sie vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv ist, bleibt sie tagsüber meist in ihrem Schlupfwinkel verborgen. Du kannst dieses nützliche Tier fördern, indem du Mauerspalten unversiegelt lässt und Totholzstapel als Rückzugsorte anbietest. Es ist nicht notwendig, die Netze in Außenbereichen zu entfernen, da sie dort eine effektive biologische Schädlingskontrolle leisten. Im Februar verharrt sie oft noch in Winterruhe, kann aber an milden Tagen bereits in ihren Verstecken beobachtet werden. Die Spinne ist ein fester Bestandteil unserer heimischen Fauna und trägt zur Stabilität des ökologischen Gleichgewichts bei.
Diese Spinne ist für Menschen völlig harmlos und flüchtet bei Störung sofort in ihren Schlupfwinkel. Ein Biss ist extrem selten und kommt nur vor, wenn das Tier massiv gequetscht wird, wobei die Wirkung schwächer als ein Insektenstich ist. Es besteht keine Gefahr für Haustiere oder Gartenbesitzer.
Die Hausfinsterspinne (Amaurobius similis) gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und der Familie der Finsterspinnen (Amaurobiidae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Lebensräume in der Nähe menschlicher Siedlungen. Als kribellate (mit einem speziellen Organ zur Erzeugung von Fangwolle ausgestattete) Spinne webt sie charakteristische bläuliche Netze. Ihre Körpergröße liegt bei den Weibchen meist zwischen 9 und 12 Millimetern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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