Bild folgtKI-generierte IllustrationAmazona oratrix Ridgway, 1887
Die Gelbkopfamazone (Amazona oratrix) faellt Dir sofort durch ihr leuchtend gruenes Gefieder und den namensgebenden, gelben Oberkopf auf. Diese stattlichen Papageien gelten laut den vorliegenden Daten in unserer Region als heimisch (beheimatet). Im Garten wirst Du sie meist hoch oben in den Baumkronen entdecken, wo sie geschickt klettern. Ihr kräftiger Schnabel dient ihnen dabei als drittes Standbein, mit dem sie sich an Aesten festhalten koennen. Als Pflanzenfresser ernaehren sie sich vorwiegend von Saemereien, Nuessen und Fruechten, die sie in der freien Natur finden. Du kannst sie oft durch ihre lauten Rufe wahrnehmen, mit denen sie Kontakt zu ihren Artgenossen halten. Diese sozialen Tiere leben meist paarweise oder in kleinen Gruppen zusammen. Oekologisch betrachtet tragen sie zur Verbreitung von Pflanzensamen bei, die sie unverdaut wieder ausscheiden. Wenn Du diesen Voegeln helfen moechtest, solltest Du alte Baeume mit Hoehlen in Deinem Garten erhalten. Solche Baumhoehlen nutzen sie gerne als schuetzenden Rueckzugsort oder zum Schlafen. Ein naturbelassener Garten bietet ihnen die noetige Ruhe und ein ausreichendes Angebot an natuerlicher Nahrung.
Die Gelbkopfamazone ist fuer den Menschen vollkommen ungefaehrlich und verhaelt sich in Gaerten friedlich. Da viele dieser Voegel unter besonderem Schutz stehen, solltest Du Dich bei Funden verletzter Tiere an eine Wildvogelstation wenden. In Deinem Garten ist sie ein harmloser Gast.
Die Gelbkopfamazone (Amazona oratrix) gehoert zur Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) innerhalb der Gattung der Amazonenpapageien (Amazona). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich laut Datenbank auf Deutschland, Oesterreich und die Schweiz, wo sie als heimische Art gefuehrt wird. Diese Voegel zeichnen sich durch ein hoch entwickeltes Sozialverhalten aus und sind fuer ihre ausgepraegte Intelligenz bekannt. Sie sind tagaktiv (waehrend des lichten Tages aktiv) und verbringen einen Grossteil ihrer Zeit mit der gemeinsamen Nahrungssuche.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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